MPC Capital: Emissionshaus in Nöten

 

Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.

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Salamon Schiffsbeteiligungen

Das aus Dortmund stammende Unternehmen Salamon AG ist ein Intiator für Schiffsbeteiligungen und Schiffsfonds. Publikumsfonds werden über die Salamon Emissionshaus GmbH auf den Markt gebracht. Der 2002 gegründete Emittent bracht bislang 18 Schiffsfonds sowie einen Flugzeughanger-Fonds auf den Markt, in die nach Angaben Salamons  rund 10.000 Anleger investierten und ca. 380 Mio. Euro anlegten. Für Salamon Schiffsbeteiligungen und Schiffsfonds sind 9 Tanker, 5 Massengutfrachter und 3 Containerschiffe unterwegs.

Sind Anleger, die in Salamon Schiffsbeteiligungen investierten, mit ihrer Kapitalanlage unzufrieden, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Ein Fachanwalt kann prüfen, welche Handlungsmöglichkeiten Anlegern offen stehen. Zum Beispiel kann das Anlageberatungsgespräch – oft die Entscheidungsbasis für eine Investition in einen Schiffsfonds – auf Fehler und Defizite überprüft werden. Anleger müssen umfänglich über die Risiken, die einem Schiffsfonds innewohnen aufgeklärt werden, zum Beispiel über das Totalverlustrisiko. Auch können sich Anleger mangels eines geregelten Zweitmarkts sich auch nicht jederzeit problemlos von ihrer Salamon Schiffsbeteiligung trennen. Weiterhin versäumten Berater oft, auf Vermittlungsprovisionen, die bei Schiffsfonds oft und üppig flossen, hinzuweisen.


Wurden solche und ähnliche Beratungspflichten verletzt, können Anleger der Salamon Schiffsbeteiligungen Schadensersatz wegen fehlerhafter Beratung fordern. So kann Anleger ein verlustfreier Ausstieg aus einer unbefriedigenden Kapitalanlage ermöglicht werden. Ansprüche können am Jahresende verjähren, so dass Anleger der Salamon Schiffsfonds nicht zögern sollten.


Folgende Schiffsbeteiligungen wurden von Salamon herausgebracht:

  • Salamon 1 Oliver Jacob
  • Salamon 2 Iblea
  • Salamon 3 Meridian Lion
  • Salamon 4 Voyager
  • Salamon 5 Astra
  • Salamon 6 Fedor
  • Salamon 7 Hellespont Tatina
  • Salamon 8 Brunhilde Salamon
  • Salamon 9 Cape Mondego
  • Salamon 10 Cape Mollini
  • Salamon 11 SAG Westfalen
  • Salamon 12 Best Ship Select I
  • Salamon 13 SAG Bulk Australia
  • Salamon 14 SAG Bulk Canada
  • Salamon 15 SAG Bulk China
  • Salamon 16 SAG Bulk India
  • Salamon 17 Cape Taft
  • Salamon 19 Cape Tampa

Salamon legte folgen Flugzeughangar-Fonds auf:

  • Salamon 18 Hangar 16

Salamon 19 MT Cape Tampa

Der Schiffsfonds Salamon 19 MT Cape Tampa wurde im Jahr 2008 aufgelegt. Nach Schwierigkeiten bei der Platzierung des Fonds fielen die Ausschüttungen für die Jahre 2010 und 2011 dem krisenbedingt niedrigen Charterratenniveau zum Opfer. Wie sich die wirtschaftliche Entwicklung des Fonds Salamon 19 MT Cape Tampa zukünftig entwickelt ist noch offen. Es wird aber in Zukunft neue Konkurrenz auf den Panamax-Tanker MT Cape Tampa warten. Derzeit wird der Panama-Kanal ausgebaut, sodass zukünftig größere Schiffe als die bisherigen Panamax-Schiffe die wichtige Verbindung zwischen dem Pazifik und dem Atlantik durchqueren können.

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Salamon 17 MT Cape Taft

Der Schiffsfonds Salamon 17 MT Cape Taft wurde im Jahr 2008 aufgelegt und hatte gleich zu Beginn mit Problemen zu kämpfen. Nach Verzögerungen bei der Platzierung des Fonds zogen die wirtschaftlichen Auswirkungen der krisenbedingten Charterratenflaute die Finanzen des Salamon 17 MT Cape Taft in Mitleidenschaft. Diesen Schwierigkeiten fließen die Ausschüttungen der Jahre 2010 und 2011 zum Opfer. Welche rechtlichen Optionen stehen den Anlegern angesichts dieses Fehlstarts offen? Dies kann ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht im Zuge einer Überprüfung der Kapitalanlage ermitteln. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird.

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Salamon 16 SAG Bulk Norway

Die im Jahr 2008 aufgelegte Schiffsbeteiligung Salamon 16 SAG Bulk Norway hat eine Schiffswechsel hinter sich. Da der ursprünglich vorgesehene Frachter MS SAG Bulk India nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte, wurde er im Jahr 2010 gegen den Frachter MS SAG Bulk Norway ausgetauscht. Aktuell befinden sich der Fonds Salamon 16 SAG Bulk Norway in der Lage, für das Jahr 2011 eine Ausschüttung in Höhe von 6,6 % vorzunehmen. Unabhängig hiervon sollten dessen Anleger allerdings bedenken, dass das Modell Schiffsfonds sich nicht für jeden Anlagezweck eignet.

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Salamon 15 SAG Bulk Germany

Eigentlich war der Frachter MS SAG Bulk China für den 15. Schiffsfonds der Salamon AG vorgesehen. Zu Beginn der Laufzeit der 2008 aufgelegten Schiffsbeteiligung wurde dieser Frachter gegen den jetzt namensgebenden Frachter MS SAG Bulk Germany ausgetauscht. Da das Schiff des Salamon 15 SAG Bulk Germany über einen noch laufenden Festchartervertrag verfügt, konnten die Anleger des Schiffsfonds für das Jahr 2011 eine Ausschüttung in Höhe von 6 % in Empfang nehmen. Unabhängig von der aktuellen Lage des Salamon 15 SAG Bulk Germany sollten dessen Anleger bedenken, dass das Modell Schiffsfonds sich nicht für jeden Anlagezweck eignet.

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Salamon 14 MS SAG Bulk Canada

Die Schiffsbeteiligung Salamon 14 MS SAG Bulk Canada wurde im Jahr 2007 aufgelegt. Die rund 600 Anleger beteiligen sich an dem Massengutfrachter MS SAG Bulk Canada. Die wirtschaftliche Entwicklung der Schiffsbeteiligung entspricht nicht den einstigen Prognosen. Die angespannte Lage auf dem Schifffahrtsmarkt spülte keine hohen Einnahmen in die Kassen des Salamon 14 MS SAG Bulk Canada. Da die erzielten Einnahmen für die Tilgung von Schiffskrediten benötigt wurden, mussten die Anleger der Schiffsbeteiligung auf die Ausschüttungen für das Jahr 2011 verzichten.

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Salamon 13 MS SAG Bulk Australia

Ausgefallene Ausschüttungen mussten die Anleger des 2007 aufgelegten Schiffsfonds Salamon 13 MS SAG Bulk Australia bereits mehrfach verbuchen. Die Ausschüttung für das Jahr 2011 fiel beispielsweise den geringen Einnahmen des Frachters MS SAG Bulk Australia zum Opfer. Das eingenommene Geld musste für Kredite aufgewendet werden. Die Krise der Schifffahrt hält auch im Jahr 2012 die Charterraten auf niedrigem Niveau. Wie der Frachter des Schiffsfonds Salamon 13 MS SAG Bulk Australia durch diese schwierigen Gewässer steuert, wird sich zeigen.

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Salamon 12 Best Ship Select I

Zweitmarktfonds investierten in Fondsanteile, die von Anlegern geschlossener Fonds veräußert wurden. Die Salamon AG brachte im Jahr 2007 deren ersten und bislang auch einzigen Zweitmarktfonds auf den Markt; den Fonds Salamon 12 Best Ship Select I. Dies Schiffsfonds, in welche der Zweitmarktfonds investierte, litten während der ersten Hochphase der Schifffahrtskrise unter krisenbedingt geringen Charterraten, was sich auch auf die Einnahmen des Fonds Salamon 12 Best Ship Select I auswirkte. Da auch Kredite zurückgeführt werden mussten, mussten die Anleger auf die Ausschüttungen für das Jahr 2011 verzichten.

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Salamon 11 SAG Westfalen

Die 2006 emitierte Schiffsbeteiligung Salamon 11 SAG Westfalen investiert ein Containerschiff namens SAG Westfalen. Dieses Schiff geriet bereits während der ersten Hochphase der Schifffahrtkrise im Jahr 2010 in wirtschaftliche Bedrängnis, da es beschäftigungslose Zeiten gab. Auf Ebene des Schiffsfonds Salamon 11 SAG Westfalen wurde ein Rettungskonzept für das Containerschiff erarbeitet. Die Sanierung wirkte sich auf die Ausschüttungen für die Anleger aus, da die bereits erhaltenen Ausschüttungen zurückgefordert wurden und die Ausschüttungen für das Jahr 2011 gestrichen wurden.

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Salamon 10 MS Cape Mollini

Der Schiffsfonds Salamon 10 MS Cape Mollini hatte im Jahr 2010 unter der ersten Welle der Schifffahrtskrise zu leiden. Die Einnahmen des Containerschiffs befanden sich auf einem krisenbedingt niedrigen Niveau. Dies führte dazu, dass die Finanzen des Schiffs saniert werden mussten, wozu auch die Anleger herangezogen wurden. Momentan wird die Schifffahrt von der zweiten Krisenwelle überrollt. Wie die wirtschaftliche Zukunft der MS Cape Mollini aussieht, steht in den Sternen. Allerdings gehen Experten davon aus, dass die schwierigen Rahmenbedingungen auf dem Schifffahrtsmarkt das gesamte Jahr 2012 und möglicherweise darüber hinaus anhalten werden.

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Salamon 9 MS Cape Mondego

Die Ausschüttungen des 2005 aufgelegten Schiffsfonds Salamon 9 MS Cape Mondego entfielen ein weiteres Mal und die einstmals prognostizierten Rückflüsse an die Anleger rücken in immer weitere Ferne. Darüberhinaus spielte die Schifffahrtskrise den Anlegern des Schiffsfonds bereits übel mit. Das Containerschiff des Fonds war 2010 beschäftigungslos, weswegen ein Sanierungskonzept beschlossen wurde. Doch damit sind noch nicht alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt, da das Schiff des Fonds Salamon 9 MS Cape Mondego sich noch erfolgreich auf dem aktuell krisengeschüttelten Schifffahrtsmarkt behaupten muss.

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Salamon 8 MS Brunhilde Salamon

Die Ausschüttungen des 2004 aufgelegten Schiffsfonds Salamon 8 MS Brunhilde Salamon flossen jahrelang auf hohem Niveau an dessen Anleger. Doch nach dem Ende des Festchartervertrags des Frachters Anfang 2011 musste die MS Brunhilde mit einem seit dem Beginn der Schifffahrtskrise weit verbreiteten Phänomen Bekanntschaft schließen: Niedrige Charterraten. Da ein baldiges Ende der schwierigen Marktlage für Transportschiffe laut Experten noch nicht absehbar ist, steuert der Schiffsfonds Salamon 8 MS Brunhilde Salamon in unbekannte Gewässer.

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Salamon 7 MT Hellespont Tatina

Der siebte Schiffsfonds der Salamon AG - Salamon 7 MT Hellespont Tatina – wurde im Jahr 2004 aufgelegt. Der Fonds investierte in den namensgebenden Tanker. Da der Unterchartervertrag des Tankers MT Hellespont Tatina bei der japanischen Reederei The Sanko Steamship im März 2012 auslief, war der Schiffsfonds Salamon 7 MT Hellespont Tatina nicht von der Insolvenz des Reeders im Sommer 2012 betroffen. Dennoch wiederholt sich aufgrund des Chartervertragswechsels für die Anleger der Ausfall der Ausschüttungen des Jahres 2009 bei den Ausschüttungen für das Jahr 2011.

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Salamon 6 MT Fedor

Die rund 400 Anleger des 2004 aufgelegten Schiffsfonds Salamon 6 MT Fedor beteiligen sich an dem Panamax-Tanker MT Fedor. In den ersten Jahren nach dem Start des Schiffsfonds erhielten dessen Anleger prognosegemäße Ausschüttungen; allerdings sind diese in den letzten Jahren in Stocken geraten. Die Ausschüttung für das Jahr 2011 fiel vollständig aus, da Sondertilgungen bei den Krediten fällig waren. Der Fonds Salamon 6 MT Fedor ist damit ein weiterer Schiffsfonds aus dem Haus Salamon AG, dessen Ausschüttungen für das Jahr 2011 entfielen.

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Salamon 5 MT Astra

620 Anleger beteiligen sich an dem im Jahr 2003 aufgelegte Schiffsbeteiligung Salamon 5 MT Astra, welcher in den Tanker MT Astra investiert. Anfang 2012 – mitten in der Schifffahrtskrise – lief der Chartervertrag des Schiffs aus. Der auslaufende Chartervertrag trug – neben einem planmäßigen Aufenthalt im Dock – dazu bei, dass die Anleger erstmals auf Ausschüttungen komplett verzichten mussten.

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Salamon 4 MT Voyager

Der von der Salamon AG aufgelegte Schiffsfonds Salamon 4 MT Voyager kam im Jahr 2003 auf den Markt. Der Fonds investiert in den Tanker MT Voyager. In den Jahren seit dem Start des Schiffsfonds flossen die Ausschüttungen an die Anleger regelmäßig, aber wechselhaft in der Höhe. Der Festchartervertrag des Tankers lief Ende 2011 aus – damals wie heute steht der Schifffahrtsmarkt unter dem Einfluss der Krise der Schifffahrt, die für schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen sorgt.

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Salamon 3 VLCC Meridian Lion

Das Investitionsobjekt des geschlossenen Fonds Salamon 3 VLCC Meridian Lion ist der Superöltanker VLCC Meridian Lion. An dem Tanker der VLCC-Klasse (Very Large Crude Carrier) beteiligten sich rund 590 Anleger .Im Jahr 2011 – neun Jahre nach der Auflegung des Schiffsfonds im Jahr 2003 – wurde ein Konzept zur finanziellen Umstrukturierung beschlossen. Aufgrund dessen entfielen für die Anleger des Fonds Salamon 3 VLCC Meridian Lion die Ausschüttungen für das Jahr 2011. Bereits zuvor mussten sich die Anleger mit reduzierten Ausschüttungen begnügen.

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Salamon 2 MT Iblea

Im Jahr 2003 legte die Salamon AG die Schiffsbeteiligung Salamon 2 MT Iblea auf. Dem Schiffsfonds gehört der Tanker MS Iblea. Die rund 340 Anleger haben in den letzten Jahren reduzierte Ausschüttungen erhalten bzw. mussten aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses auf diese verzichten. Wie sich die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds Salamon 2 MT Iblea gestalten wird, wird sich zeigen müssen.

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Salamon 1 MT Oliver Jacob

Die Dortmunder Salamon AG legte im Jahr der Gründung, 2002, den ersten Schiffsfonds des Emissionshaus‘ auf, den Fonds Salamon 1 MT Oliver Jacob, der einen Tanker betreibt. Der Schiffsfonds konnte bis vor einigen Jahren für die Anleger gute Ausschüttungen bereithalten. Durch die Krise der Schifffahrt verschlechterte sich die Einnahmensituation des Salamon 1 MT Oliver Jacob, was sich auch auf die Ausschüttungen für die Anleger des Schiffsfonds auswirkte. Nach einer reduzierten Ausschüttung im Jahr 2010 mussten sie auf eine Ausschüttung für das Jahr 2011 verzichten.

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Aktuelle Themen

  • Commerzbank und KGAL SeaClass Fonds: Schadensersatz für Anleger?

    Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.

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  • Commerzbank empfahl risikoreiche Schiffsfonds: Kunden klagen Schadensersatz ein

    Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.

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  • Postbank-Kunden und Schiffsfonds

    Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.

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  • Trübe Aussichten für Schiffsfonds für das Jahr 2013

    Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.

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  • MPC Capital: Emissionshaus in Nöten

     

    Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.

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