GHF Schiffsfonds und die Krise der Schifffahrt

Der Sommer 2012 lehrt Anlegern, die in Schiffsfonds investierten, das Fürchten. Die drohende Insolvenz der MS Global Hebe, die für den Schiffsfonds GHF Global Bulker EK I unterwegs ist, ist nur eines von vielen Beispielen. Das Fondstelegramm ging sogar soweit, das Emissionshaus GHF als „Insolvenzen-Spitzenreiter“ zu bezeichnen. Weiterlesen...

Wehren Sie sich!

Was können geschädigte Anleger von Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen unternehmen?

Gerade wegen der aktuell nach wie vor anhaltenden Schifffahrtskrise ist bereits eine Reihe von Schiffsfonds in finanzielle „Seenot“ geraten. Gerade bei einer Insolvenz besteht für die Anleger die große Gefahr erheblicher Verluste bis hin zum Totalverlust. Für Anleger, denen bei der Investition versichert wurde, dass es sich bei einem Schiffsfonds um eine sichere Kapitalanlage handele, ist diese Entwicklung ärgerlich und bisweilen auch katastrophal. Geschädigte Anleger sind aber nicht rechtelos! Der Bundesgerichtshof verpflichtete bereits vor Jahren Banken und Anlageberater zu einer Risikoaufklärung. Daher müssen Berater vor der Empfehlung, in einen Schiffsfonds zu investieren, prüfen, ob dies überhaupt mit den Anlagezielen des Kunden vereinbar ist. Auch müssen Berater ihre Kunden ausführlich über die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds aufklären. Diese Pflichten werden unter dem Stichwort anlage- und anlegergerechte Beratung zusammengefasst.

Klagen wegen Rückforderung von Ausschüttungen

Viele Anleger wissen es gar nicht, haben es vergessen oder wurden gar nicht darüber aufgeklärt: Oft haben Schiffsfonds das Recht, Ausschüttungen zurück zu fordern. Wir finden: "Das wäre ´ja noch schöner!" Wehren Sie sich gegen drohende Rückforderungen!

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Klagen wegen Prospekthaftung

Vor der Investition muss Anlegern ein Emissionsprospekt übergeben werden. In einem Prospekt wird der Schiffsfonds detailliert beschrieben. Meist sind auch die Gesellschaftsverträge abgedruckt. Diese Verkaufsprospekte müssen gewissen Mindeststandards genügen. Bei Verstößen kommen Ansprüche wegen Prospekthaftung gegen die Prospektverantwortlichen oder die Geschäftsführer in Betracht.

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Klagen wegen falscher Beratung

In der Beratungspraxis wird diese höchstrichterliche Rechtsprechung leider nicht immer ausreichend umgesetzt. Das mag zum einen daran liegen, dass die Schifffahrtsbranche komplex und schwer zu fassend ist. Selbst Schiffsfonds verpflichten Experten. Zum anderen sind die rechtlichen Konstruktionsmöglichkeiten, die oben nur grob umrissen wurden, vielgestaltig und nicht immer leicht zu veranschaulichen. Daher wurde bisweilen auch Anlegern, die eine sichere Altersvorsorge wünschten, eine Schiffsbeteiligung empfohlen. Und das obwohl der unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds im Widerspruch zu dem Konzept einer sicheren Kapitalanlage steht.

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Aktuelle Themen

  • HCI 1100 TEU Schiffsfonds II: Dreifache Insolvenz

    Erneut wird eine HCI Schiffsbeteiligung zu einem Fall für das Insolvenzgericht: Bei HCI 1100 TEU Schiffsfonds II wurden am 03.11.2015 bei allen drei Fondssschiffen vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet.

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  • HCI Euroliner II: Insolvenzverfahren der Schiffsgesellschaften eröffnet

    Am 11.11.2014 wurde bei den beiden Insolvenzen bei dem Schiffsfonds HCI Euroliner II ein neues Kapitel aufgeschlagen. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der beiden Schiffsgesellschaften MS "JORK RELIANCE" Bernd Becker GmbH & Co. KG und MS "JORK RULER" Bernd Becker GmbH & Co. KG wurde eröffnet. Die beiden Gesellschaften hatten bereits im Sommer 2014 Insolvenzanträge eingereicht und befanden sich bis zum 10.11.2014 im vorläufigen Insolvenzverfahren. Die Verfahren werden unter den Aktenzeichen 93 IN 46/14 und 93 IN 47/14 beim Amtsgericht Neumünster geführt.

     

    Weitere Informationen zu der Schiffsbeteiligung befinden sich hier.

     
  • Hanse Twin Feeder: Insolvenzverfahren

    Die Schiffsbeteiligung Hanse Twin Feeder hatte bereits seit längerem mit Problemen zu kämpfen. Nun haben die Schwierigkeiten einen Endpunkt erreicht. Der Schiffsfonds wurde von der Insolvenz ereilte. Die Fondsgesellschaft Hanse Twin Feeder Schiffahrtsgesellschaft musste den Gang zum Insolvenzgericht antreten (Amtsgericht Hamburg, Aktenzeichen: 67b IN 160/14).

     

    Auch die beiden Schiffe MS Hanse Vision und MS Hanse Spirit Insolvenz (Amtsgricht Hamburg, Aktenzeichen 67b IN 168/14 und 67b IN 166/14) sind insolvent. Mehr Informatione zu der Schiffsbeteiligung finden sich hier.

     
  • HCI Exklusiv Multipurpose Quartett - Vier Insolvenzen

    Der HCI-Schiffsfonds Multipurpose Quartett und dessen Anleger werden im Herbst 2014 besonders in Mitleidenschaft gezogen. Alle vier Schiffsgesellschaften der Fondsschiffe Joerg N, Christoph M, Tim B und Rene A sind von Insolvenzen betroffen. Beim Amtsgericht Hamburg werden die Insolvenzverfahren der Erste MLB Bulktransport GmbH & Co. KG (Aktenzeichen: 67a IN 118/14), der Zweite MLB Brultransport GmbH & Co. KG (Aktenzeichen: 67a IN 100/14), der Dritte MLB Bulktransport GmbH & Co. KG (Aktenzeichen: 67 a 120/14) sowie der Vierte MLB Bulktransport GmbH & Co. KG (Aktenzeichen: 67g IN 101/14) geführt.

     

    Weitere Informationen zu diesem Schiffsfonds finden Sie hier.

     
  • MPC Rio Ardeche meldet Insolvenz an

    Der Schiffsfonds MPC Rio Ardeche ist im Herbst 2014 an einem Wendepunkt angelangt: Seit dem 24.10.2014 befindet sich das Vermögen der "Rio Ardeche" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG im vorläufigen Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Hamburg (Aktenzeichen: 67a IN 498/14) bestellte den Rechtsanwalt Herrn H. Gittermann zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Die Schiffsbeteiligung reiht sich in die lange Liste der insolventen Schiffsfonds ein. Weiterhin ordnete das Gericht Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Insolvenzgläubiger an.

     

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