GHF Schiffsfonds und die Krise der Schifffahrt

Der Sommer 2012 lehrt Anlegern, die in Schiffsfonds investierten, das Fürchten. Die drohende Insolvenz der MS Global Hebe, die für den Schiffsfonds GHF Global Bulker EK I unterwegs ist, ist nur eines von vielen Beispielen. Das Fondstelegramm ging sogar soweit, das Emissionshaus GHF als „Insolvenzen-Spitzenreiter“ zu bezeichnen. Weiterlesen...

OwnerShip Emissionshaus

Die OwnerShip Emissionshaus GmbH wurde 2003 gegründet mt dem Ziel, Anlegern Schiffsfonds zur Verfügung zu stellen, mit denen ordentliche Renditen erzielt werden können. Das Emissionshaus OwnerShip hat in der Vergangenheit verschiedene Schiffsfonds aufgelegt und zahlreiche Anleger angeworben. Als Schnittestelle für die Beteiligten dient die OwnerShip Treuhand GmbH.

Anleger der OwnerShip Schiffsfonds, die sich falschberaten fühle und mit ihrer Anlage nicht zufrieden sind, sollten sich beraten lassen. Die Beratung von Anlegern der OwnerShip Emissionshaus GmbH Schiffsfonds, die sich an uns gewandt haben, zeigt, dass oft nicht hinreichend auf die Risiken der OwnerShip Emissionshaus GmbH Schiffsfonds hingewiesen wurde von Beratern. Anlageberater und Banken müssen im Rahmen einer Beratung ausführlich auf die Funktionsweise und die Risiken der OwnerShip Emissionshaus GmbH Schiffsfonds hinweisen und darüber aufklären.

Daneben müssen die Provisionen, die eine Bank erhält, offen gelegt werden. Gerade bei Schiffsfonds sind diese teilweise exorbitant und liegen nicht selten im zweistelligen Prozentbereich. Anleger können bei einer fehlenden oder unzureichenden Beratung Schadensersatz verlangen und so den Totalverlust abwenden. Es bestehen dabei gute Chancen auf Schadensersatz. Anleger der OwnerShip Emissionshaus GmbH Schiffsfonds sollten daher nicht zögern und sich von einem im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt beraten lassen.

  • OwnerShip Graig I
  • OwnerShip Graig II
  • OwnerShip Schiffsfonds I
  • OwnerShip Schiffsfonds II
  • OwnerShip Schiffsfonds III
  • OwnerShip Schiffsfonds IV
  • OwnerShip Schiffsfonds V
  • OwnerShip MS Pride of Madrid (ehemals Beluga Fascination)
  • OwnerShip Tonnage I
  • OwnerShip Tonnage II
  • OwnerShip Tonnage III
  • OwnerShip Tonnage IV
  • OwnerShip Tonnage V
  • OwnerShip Tonnage VI
  • OwnerShip MS Ile de Ischia
  • OwnerShip MS MarCliff
  • OwnerShip MS PIONEER BAY
  • OwnerShip MS lle de Capri
  • OwnerShip Feeder Duo
  • OwnerShip Feeder Quintett
  • OwnerShip MS K-Wave
  • OwnerShip MS K-BREEZE

Schiffsfonds OwnerShip I

Im Jahr 2004 brachte das Emissionshaus OwnerShip einen Dachfonds namens OwnerShip I auf den Markt. Als Dachfonds beteiligt sich der Schiffsfonds OwnerShip I nicht direkt an bestimmten Schiffen, sondern investiert in andere Schiffsfonds (Zielfonds). Da es sich bei einem Anteil eines Schiffsfonds um eine Beteiligung an einem erfolgsabhängigen Schifffahrtsunternehmen handelt, kann bei Anleger des Schiffsfonds OwnerShip I die Frage aufkommen, was sie gegebenenfalls in rechtlicher Hinsicht unternehmen können.

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OwnerShip Tonnage I

Der Fondsanbieter OwnerShip Emissionshaus legte im Jahr 2004 den Schiffsfonds OwnerShip Tonnage I auf, welcher einen Chemikalientanker namens MS Kasugta investiert. Für die Anleger erwies sich die Investition in den Schiffsfonds bislang nicht als das große Los: Die wirtschaftliche Entwicklung des OwnerShip Tonnage I schwächelte in den vergangenen Jahren deutlich – für die Anleger zeigt sich dies durch ausfallende Ausschüttungen. Anleger des OwnerShip Tonnage I, die den Schiffsfonds bei dessen weiterer Reise nicht begleiten möchten, können sich über rechtliche Möglichkeiten informieren.

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OwnerShip Feeder Quintett

Der 2007 aufgelegte Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett investiert in 5 Feederschiffe („Zulieferschiffe“ größerer Schiffe). Jedoch ergaben sich bereits wenige Jahre nach dem Start der Schiffsbeteiligung bei den Container-Feederschiffen MS O.M. Aestatis, MS K-Water und MS Hoheriff des OwnerShip Feeder Quintett finanzielle Probleme. Daher mussten Einnahmen, welche die Frachter MS Sarah Friederich und MS Senta Friederich erwirtschaftet hatten, zur Sanierung der 3 anderen Schiffe eingesetzt werden.

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OwnerShip MS Pride of Madrid

Im Jahr 2006 wurde der Schiffsfonds MS Pride of Madrid vom Emissionshaus OwnerShip (damals als Beluga Fascination) auf den Markt gebracht. Im darauffolgenden Jahr 2007 wurde der Schwesterfonds OwnerShip MS Pride of Paris (ehemals Beluga Flirtation) aufgelegt. 2011 gerieten beide Schiffsfonds aufgrund der Pleite der Bremer Beluga-Reederei in finanzielle Schwierigkeiten. Die anschließenden, langwierigen Verhandlungen drehten sich in erster Linie um die Darlehenstilgung. Von den je Schiffsfonds benötigten ca. 1,5 Mio. Euro stellten die Anleger jeweils 700.000 Euro zur Verfügung.

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Ownership Tonnage III

Der Ownership Tonnage 3 Schiffsfonds ist ein Dachfonds, welcher in 5 Containerschiff-Neubauten investierte. Dabei handelt es sich um die folgenden 5 Einschiffgesellschaften: MS „Elbdeich“, MS „Elbinsel“, MS „Elbmarsch“, MS „Elbcarrier“, MS „Elbfeeder“. Bereits 2010 mussten die Anleger dem in die finanzielle Schieflage Ownership Tonnage 3 Schiffsfonds weiteres Geld zur Verfügung stellen. Im Januar 2012 wurden die Anleger des Ownership Tonnage III Schiffsfonds dann darüber informiert, dass der Schiffsfonds Ownership Tonnage III Schiffsfonds einen zusätzlichen Kapitalbedarf von 5, 8 Mio. Euro hat.. Mit Schreiben vom 31.01.2012 werden die Anleger gebeten, Kapital zur Verfügung zu stellen und zumindest die Ausschüttungen von 9,5% zurückzubezahlen.

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OwnerShip IV

Im Mai 2012 musste das Containerschiff MS Hohesand Insolvenz anmelden. Für den Dachfonds OwnerShip IV fällt damit einer der acht Zielfonds aus. Für die MS Hohesand war die Insolvenzanmeldung der letzte Akt einer jetzt endgültig gescheiterten Sanierung. In den Jahren 2010 und 2011 war für diesen Zielfonds des OwnerShip IV ein Sanierungskonzept erforderlich, da deren Einkünfte zu gering waren. Doch wie geht es nach der Insolvenz der MS Hohesand für die Schwesterzielfonds MS Martin, MS Linde, MS Jonas, MS ULRIKE F, MS Ile de Yeu und MS Ile de Elba weiter? Diese Frage ist besonders interessant, da auch die MS Martin, MS Linde und MS Jonas im letzten Jahr einer Rettung durch frisches Kapital bedurften.

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OwnerShip Feeder Duo

Das Hamburger Emissionshaus OwnerShip platzierte im Jahr 2007 den Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo auf dem Markt. Die Anleger brachten rund 16,5 Mio. Euro Eigenkapital in den Schiffsfonds ein. Zwei Containerschiffe gehören dem Fonds OwnerShip Feeder Duo. Bei der MS Stadt Hameln und der MS Stadt Lauenburg handelt es sich um kleinere Vollcontainerschiffe, die beide im Jahr 2007 gebaut wurden.

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Aktuelle Themen

  • Commerzbank und KGAL SeaClass Fonds: Schadensersatz für Anleger?

    Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.

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  • Commerzbank empfahl risikoreiche Schiffsfonds: Kunden klagen Schadensersatz ein

    Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.

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  • Postbank-Kunden und Schiffsfonds

    Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.

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  • Trübe Aussichten für Schiffsfonds für das Jahr 2013

    Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.

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  • MPC Capital: Emissionshaus in Nöten

     

    Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.

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