Provisionen - Wenn das Geld der Anleger in die Taschen der Berater wandert!
Die Jan Luiken Oltmann Gruppe GmbH & Co. KG wurde 1986 gegründet. Sie bezeichnet sich auf ihrer Internetseite als einen der führenden deutschen Schiffsfondsanbieter. Der erste Schiffsfonds, den die Oltmann Gruppe auflegte war der Fonds MS Jan Luiken. Seitdem wurden 225 Schiffsfonds aufgelegt, welche ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 3 Mrd. Euro haben.
Schiffsfonds durchlaufen wegen der Krise der Schifffahrt seit Herbst 2011 eine schwierige Zeit. Die Schlagezeilen über Insolvenzen, Notverkäufe, ausgefallene Ausschüttungen, Forderungen nach frischem (Anleger)Kapital und Ähnlichem reißen seit Monaten nicht mehr ab. Anleger, deren Schiffsfonds mit solchen Problemen oder finanziellen Engpässen zu kämpfen haben, können erwägen, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen.
Bei einer rechtlichen Überprüfung der Kapitalanlagen kann festgestellt werden, welche Ansprüche Anlegern zustehen. So können zum Beispiel Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung im Raum stehen. Etwa wenn ein Schiffsfonds trotz seines unternehmerischen Charakters (und den damit verbundenen Risiken) als sichere Kapitalanlage oder gar als sichere Altersvorsorge angepriesen wurde. Oder wenn versprochen wurde, dass das im Schiffsfonds angelegte Geld jederzeit verfügbar sei.
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Weiterlesen...Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Weiterlesen...Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.
Weiterlesen...Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
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Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.
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