Der Panamakanal zählt zu den wichtigsten und bekanntesten Wasserstraßen der Welt. Er verbindet in dem mittelamerikanischen Land Panamá den Atlantik mit dem Pazifik. Der Kanal verkürzt den Weg zwischen den beiden Weltmeeren erheblich, da ansonsten der lange Weg um den südamerikanischen Kontinent bewältigt werden muss.
Weiterlesen...Schiffsfonds sind in aller Munde - nicht ohne Grund, denn eine lange Jahre auf dem Niveau einer sicheren Alterversorgung gehandelte Anlage ist ins Gerede gekommen. Bleiben Sie mit schiffsfonds.eu auf dem Laufenden
Anfang Oktober 2012 meldeten gleich zwei Schiffsfonds des Anbieters Weser Kapital (früher: Navalis Invest) Insolvenz an. Neben dem Schiffsfonds Weser Kapital MS Manarias ist auch dessen Schwesterfonds Weser Kapital MS Magnos betroffen. Der Schiffsfonds MS Manarias wurde im Jahr 2005 aufgelegt und investierte in ein Containerschiff. Welche Rechte stehen den von der Insolvenz betroffenen Anlegern zu?
Erneut ist ein Schiffsfonds in die Zahlungsunfähigkeit geraten. Am 08.10.2012 veröffentlichte das Amtsgericht Stade die Insolvenzanmeldung. Ursprünglich hieß der 2005 aufgelegte und im Rahmen einer Privatplatzierung vertriebene Schiffsfonds Navalis MS Magnos. Der jetzt unter Zwangsverwaltung stehenden Fondsgesellschaft gehört das namensgebende Containerschiff MS Magnos. Was können die von der Insolvenz betroffenen Anleger jetzt unternehmen?
Die Probleme des Schiffsfonds BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds verdichten sich. Wie die Fondszeitung (Ausgabe 19/2012) berichtet, droht den 2006 aufgelegten Fond die Insolvenz. Das Sanierungskapital aus dem Jahr 2010 sei nahezu aufgebraucht und reiche nicht aus, um die laufenden Kosten der Schiffe des BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds zu decken. Sollte die finanzierende Bank einen weiteren Kredit ablehen, werden die Insolvenzanmeldung der vier Schiffe MS Peter Schulte, MS Franz Schulte, MS Paul Schulte und MS Ruth Schulte in Kürze erfolgen.
Der Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 109 VLCC Saturn Glory wandte sich Anfang August 2012 an jene Anleger, die sich nicht an der im Mai 2012 beschlossenen Kapitalerhöhung beteiligten. Sie wurden aufgefordert, eine Zahlung in Höhe 17,5 % ihres Beteiligungsbetrags vorzunehmen. Die bisherigen Ausschüttungen des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 109 VLCC Saturn Glory seien Darlehen gewesen, welche nun zurückgefordert werden. Als Grund für die Geldforderung gibt die Fondsverwaltung an, dass für dies für den Fortbetrieb des Schiffs erforderlich sei und dass die Zahlungsfähigkeit der Fondsgesellschaft erhalten werden müsse.
Es ist die fünfte Insolvenz bei einem HCI-Schiffsfonds binnen weniger Tage. Das Containerschiff MS Auguste Schulte meldete am 13.09.2012 unter dem Aktenzeichen 67e IN 272/12 bei Amtsgericht Hamburg Insolvenz an. Für die jetzt insolvente MS Auguste Schulte wurde – gemeinsam mit dem Schiff MS Julietta – im Jahr 2010 ein Sanierungskonzept beschlossen. Jetzt verbleiben dem 2003 aufgelegten Schiffsfonds HCI Renditefonds I neben der MS Julietta noch die Schiffe MS Vanessa C und MS Harald S.
Es ist eine knifflige Entscheidung, mit der die Anleger der Schiffsbeteiligung HCI Shipping Select XI konfrontiert werden. Wie berichtet wird, werden sie aufgefordert, den beiden Schiffen MS Bianca Rambow und MS Pauline weiteres Geld zur Verfügung zu stellen. Ansonsten seien die beiden Schiffe akut von einer Insolvenz bedroht. Für den Schiffsfonds HCI Shipping Select XI wäre dies die zweite und dritte Zahlungsunfähigkeit binnen weniger Monaten, nachdem Anfang 2012 das Fondsschiffe MS HR Magician Insolvenz anmeldete. Die 2005 aufgelegte Schiffsbeteiligung verfügt neben den drei bereits genannten Schiffen noch über die Schiffe MS HR Recognition, MS HR Recommendation und MS Sleipnir.
Es hat nicht sollen sein: Das Rettungskonzept für das Containerschiff MS HR Majesty ist gescheitert. Das Fondstelegramm berichtet am 03.08.2012, dass die finanzierende Bank sich wegen mangelnder Beteiligung der Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select XVII aus der Sanierung zurückzog.
EDie finanziellen Probleme nahmen überhand: Vier Jahre nach dem Start des Schiffsfonds EEH MS MCP Blankenese müssen dessen Anleger von der Insolvenz ihrer Kapitalanlage erfahren.
Die Schiffsbeteiligung Fondshaus Hamburg Fonds Nr. 27 hat ein unrühmliches Ende gefunden: Der 2004 aufgelegte Schiffsfonds ist zahlungsunfähig. Am 23.07.2012 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet.
Das Bangen um die Schiffe der Schiffsbeteiligungen OwnerShip Feeder Duo hat im Fall der MS Stadt Hameln einen ungünstigen Ausgang genommen. Das Fondstelegramm meldet, dass am 24.07.2012 das Insolvenzverfahren über die MS Stadt Hameln eröffnet wurde.
2 Sanierungen binnen 7 Jahren. Das ist die Bilanz des 2005 aufgelegten Schiffsfonds OwnerShip Tonnage III. Im Jahr 2010 mussten die Anleger dem Schiffsfonds frisches Geld zur Verfügung stellen, um eine finanzielle Schieflage abzuwenden.
Es sieht aus wie ein neuer Plan: Nach Informationen des Hamburger Abendblattes soll das Hamburger Emmmissionshaus Lloyd eine Auffanggesellschaft für 16 Schiffe planen. 6000 Anleger sind davon betroffen, wenn diese kriselnden Schiffsfonds in einer so genannten "Bad Bank" aufs finanzielle Trockendock gehen.
Das Jahr 2012 steht beim dem Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 unter keinem besonders guten Stern.
Die Krise der Schifffahrt macht auch vor dem Emissionshaus OwnerShip keinen Halt und auch die Anleger der OwnerShip-Schiffsfonds mussten manch schlechte Nachricht verkraften.
Die japanische Reederei The Sanko Steamship ist pleite. Bereits im März 2012 mussten verschiedene Schiffsfonds gekürzte Charterraten hinnehmen.
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Weiterlesen...Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Weiterlesen...Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.
Weiterlesen...Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
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Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.
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