Der Panamakanal zählt zu den wichtigsten und bekanntesten Wasserstraßen der Welt. Er verbindet in dem mittelamerikanischen Land Panamá den Atlantik mit dem Pazifik. Der Kanal verkürzt den Weg zwischen den beiden Weltmeeren erheblich, da ansonsten der lange Weg um den südamerikanischen Kontinent bewältigt werden muss.
Weiterlesen...Die Lloyds Fonds AG bezeichnet sich selbst als eines der führenden unabhängigen Emissionshäuser in Deutschland. Mehr als 52.000 Anleger hätten über 100 Objekte wie z.B. Immobilienfonds, Schiffsfonds und Flugzeugfonds investiert. Die Lloyds Fonds AG wirbt damit, in der Vergangenheit bei aufgelegten geschlossenen Fonds wie Schiffsfonds und Flugzeugfonds meist deutlich über den Planungen liegende Renditen erwirtschaftet zu haben. Seit 2005 ist die Lloyds Fonds AG an der Börse.
Anleger der Lloyds Schiffsfonds kannten oft nicht die Risiken, die mit einer Investition in einen Schiffsfonds verbunden sind. Es fehlte oft an einer ordentlichen Aufklärung durch die Anlageberater. Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen der Lloyds Fonds AG sind unternehmerische Beteiligungen, weshalb ein Totalverlustrisiko besteht. Daher eignen sich Schiffsfonds auch nicht als sichere Kapitalanlagen und schon gar nicht für eine sichere Altersvorsorge. Ein weiterer häufiger Schwachpunkt vieler Anlageberatungsgespräche ist die Versäumnis der Berater über Provisionen aufzuklären, die bei der Vermittlung von Schiffsfonds oft und üppig flossen.
Anleger, die in Lloyd Fonds Schiffsbeteiligungen und Schiffsfonds investierten und das Gefühl haben, dass auch ihr Anlageberatungsgespräch Defizite aufwies, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Wurden Anleger falsch beraten, stehen Schadensersatzansprüche im Raum. Bei einer Überprüfung der Schiffsbeteiligung kann geklärt werden, wie gut die individuellen Chancen der Anleger sind, erfolgreich Schadensersatz geltend zu machen.
Ein Vergleich zwischen dem Soll der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Ist fällt bei dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 46 MT Green Point zuungunsten des Ist aus. Die Schiffsbeteiligung hat, wie so viele andere Schiffsfonds auch, unter den Auswirkungen der Schifffahrtskrise zu leiden. Die Schifffahrt muss sich seit längerem aufgrund der in den letzten Jahren stetig gestiegenen Schiffstransportkapazitäten, die auf eine stagnierende Nachfrage treffen, einer Krise stellen. Bei der Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 46 MT Green Point äußert sich dieses in verminderten Einnahmen bei gleichzeitig gestiegenen Ausgaben wegen der hoher Schiffsbetriebskosten nieder.
Es liegen bereits turbulente Zeiten hinter dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 41 MS Frida Schulte. 2010 musste die Schiffsbeteiligung mit finanzieller Unterstützung der Anleger saniert werden. Dennoch ist der Schiffsfonds noch nicht in sicheren Gewässern angelangt, denn die Einnahmen des Lloyd Fonds LF 41 MS Frida Schulte sind nach wie vor nicht besonders hoch. „Die aktuellen Einnahmen liegen jedoch unterhalb der prospektierten Werte und ebenfalls unter den im Restrukturierungskonzept getroffenen Annahmen.“ So stellt sich die Situation ausweislich der aktuellen Leistungsbilanz dar.
Hervorragende Startvoraussetzung für das Jahr 2013 liegen bei dem Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael sicherlich nicht vor. Denn dem Schiffsfonds kann Ungemach aufgrund verschiedener Probleme drohen. So gilt es die drohende Verletzung der 105 %-Klausel zu verhindern. Bei der 105 %-Klausel geht es um Wertverhältnis von Schiff und Kredit, das nicht über ein bestimmtes Verhältnis – die namensgebenden 105 % - steigen darf, da ansonsten Sanktionen drohen. Zum anderen stellt sich die Frage, ob die Finanzierung des „Schiffs-TÜV“ (Große Klasse-Prüfung) gelingt oder ob es – wie in der aktuellen Leistungsbilanz in Aussicht gestellt - eines Liquiditätssicherungskonzepts bedarf.
Was wird das Jahr 2013 für die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 39 MS San Pedro bereithalten? Bereits Anfang des Jahres können richtungsweisende Entscheidungen fallen. Denn im 1. Quartal 2013 steht Frage nach der Weiterbeschäftigung des Containerschiffs MS San Pedro an, da der derzeitige Chartervertrag endet. Zum anderen sind die Finanzen der Schiffsbeteiligung angeschlagen. In der aktuellen Leistungsbilanz des Fondsanbieters Lloyd Fonds AG steht zu lesen, dass ein Liquiditätssicherungskonzept für den Lloyd Fonds LF 39 MS San Pedro im Raum stehe.
Der 2003 aufgelegte Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 37 MS San Vicente hatte vor rund einem Jahr – Anfang 2012 – mit einer ungeplanten Entwicklung umzugehen. Das namensgebende Schiffs MS San Vicente wurde vorzeitig aus dem Chartervertrag entlassen und musste eine neue Beschäftigung suchen. Diese wurde auch gefunden, jedoch wirkten sich die krisenbedingt niedrigen Charterraten der MS San Vicente auf die Einnahmen des Lloyd Fonds LF 37 MS San Vicente aus. Dementsprechend wurde ein Sanierungskonzept für den Schiffsfonds benötigt. Und dies ist nicht die einzige „Baustelle“ in den Finanzen des Schiffsfonds.
Die finanzielle Lage des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 36 MS San Antonio weist einige Schwachstellen auf. Der Schiffsfonds ist sanierungsbedürftig und es steht eine finanzielle Beteiligung der Anleger im Raum. Und auch das Fremdkapital des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 36 MS San Antonio bringt Schwiergkeiten mit sich: Die 105 %-Klausel, auch loan-to-value-Klausel genannt, ist verletzt, was – neben den ausfallenden Ausschüttungen – weitere Konsequenzen nach sich ziehen kann. Bei der 105 %-Klausel geht es um Wertverhältnis von Schiff und Kredit, das nicht über ein bestimmtes Verhältnis – die namensgebenden 105 % - steigen darf, da ansonsten Sanktionen drohen.
Erhebliche Veränderungen können für die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 24 MT Team Jupiter im Jahr 2013 anstehen. Die Reederei, welche den Tanker MT Team Jupiter charterte, kann in diesem Jahr das Fondsschiff erwerben. Zwar handelt es sich ausweislich der aktuellen Leistungsbilanz um eine Option, dennoch zeigt diese Möglichkeit bereits Auswirkungen. Denn es können bis 2013 keine Ausschüttungen mehr vorgenommen werden. Damit müssen die Anleger des Lloyd Fonds LF 24 MT Team Jupiter sich zum wiederholten Mal im Verzicht üben, wenn auch bislang andere Gründe die Ausschüttungen entfallen ließen: Wechselkursschwankungen, gestiegene Betriebskosten und ein erhöhter Darlehensstand.
Es waren Monate voller Wandel für den Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 33 MT Bavarian Sun. Da die Schifffahrtskrise den Lloyd Fonds LF 33 MT Bavarian Sun nicht verschonte, geriet dieser in eine schwierige finanzielle Situation, die zu dem Entschluss führte, das Fondsschiff zu veräußern. Welches „Endergebnis“ die Beteiligung an dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 33 MT Bavarian Sun für die Anleger haben wird, hängt vom Verkauf des Schiffs MT Bavarian Sun ab.
Steht bei der Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 23 MT Team Neptun im Jahr 2013 eine wichtige Weichenstellung bevor? Möglich ist es. Der Charterer des Tankers MT Team Neptun hat in diesem Jahr die Möglichkeit, das Schiff zu erwerben. Eine „Vorwirkung“ dieser Kaufmöglichkeit ist, dass bis zu diesem Jahr keine Ausschüttungen möglich sind laut aktueller Leistungsbilanz. Damit müssen die Anleger des Lloyd Fonds LF 23 MT Team Neptun sich zum wiederholten Mal im Verzicht üben, wenn auch bislang andere Gründe – etwa Wechselkursschwankungen oder der erhöhte Darlehensstand – die Ausschüttungen des Schiffsfonds entfallen ließen.
Der Fondsanbieter Lloyd Fonds AG legte auf den Markt den Schiffsfonds LF 90 MS Bahamas auf, welcher in ein Containerschiff mit dem Namen MS Bahamas investiert. In den folgenden Jahren verlief die ökonomische Entwicklung der Schiffsbeteiligung jedoch nicht reibungslos. Im Jahr 2011 mussten die Anleger des Lloyd Fonds LF 90 MS Bahamas sich mit einer reduzierten Ausschüttung abfinden. Im Jahr 2012 trat bei dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 90 MS Bahamas ausweislich der aktuellen Leistungsbilanz zudem ein weiteres Hindernis für Ausschüttungen hervor: Die loan-to-value-Klausel, welche in Kreditverträgen zu finden ist.
Bei dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 92 MS Bermuda trägt das Ausschüttungshindernis einen Namen: Loan-to-Value-Klausel. Wegen der Überschreitung dieser Klausel aus den Kreditverträgen der Schiffsbeteiligung mussten die Anleger des Schiffsfonds wiederholt auf Ausschüttungen verzichten. Sowohl im Jahr 2011 als auch höchstwahrscheinlich für das Jahr 2012 mussten die Anleger des Lloyd Fonds LF 92 MS Bermuda sich wegen der loan-to-value-Klausel im Verzicht üben. Bei der loan-to-value-Klausel geht es um Wertverhältnis von Schiff und Kredit, das nicht über ein bestimmtes Verhältnis – oft 105 % - steigen darf, da ansonsten Sanktionen drohen.
Es änderte sich einiges für die 2007 aufgelegte Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 75 MS Almathea im Jahr 2012. Die Lage hinsichtlich der Ausschüttungen verbesserte sich für die Anleger jedoch nicht, denn sie mussten sich im vergangenen Jahre ein weiteres Mal im Verzicht üben. Es konnte aber ein Anschlusschartervertrag für das Containerschiff MS Almathea abgeschlossen werden. Jedoch konnte für das Schiff des Lloyd Fonds LF 75 MS Almathea nur ein niedrige Charterrate vereinbart werden. Eine Auswirkung des neuen Chartervertrags ist, dass die Fondsgesellschaft ein „Liquiditätssicherungskonzept“ mit Anlegerbeteiligung anvisiert.
Die Schiffsbeteiligung LF 64 MS Athens Star wurde im Jahr 2005 vom Emissionshaus Lloyd Fonds AG auf den Markt gebracht. Der Tanker MS Athens Star verlieh dem Schiffsfonds seinen Namen. In den vergangenen Jahren war der Schiffsfonds nicht den Problemen des Schifffahrtsmarkts unberührt geblieben, sodass Restrukturierungen von Nöten waren – die jüngste im Jahr 2012. Wie es dem Lloyd Fonds LF 64 MS Athens Star im Jahr 2013 ergehen wird, ist noch offen.
Keine Ausschüttungen für die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia im vergangenen Jahr 2012. Nachdem das Schiff MS Virginia seit dem Sommer 2012 mit gesunkenen Einkünften zu kämpfen hatte, mussten die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia auf Ausschüttungen verzichten. Die Verletzung der loan-to-value-Klausel der Kredite (105 % Klausel) und deren Konsequenzen verhinderte dies.
Ein übermäßig erfolgreiches Jahr war das Jahr 2012 für den Dachfonds Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III nicht. Dies legt schon der Ausblick aktuellen Leistungsbilanz nahe. So werden wohl bei fünf der sechs Schiffsbeteiligungen des 2004 aufgelegten Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III keine Einnahmen an den Dachfonds fließen. Ein möglicher Ausfall der Ausschüttungen wird nicht ausgeschlossen. Für das Jahr 2011 hatten die Anleger noch eine Ausschüttung in Höhe von 2 % erhalten.
Der Dachfonds LF 88 Flottenfonds XI wurde vom Fondsanbieter Lloyd Fonds im Jahr 2008 auf den Markt gebracht. Der Fonds beteiligt sich an zwei Containerschiffe namens MS Bonaire und die MS Barbados. Diese sind – anders als viele andere Containerschiffe – im Jahr 2012 nicht vom Sog der Schiffahrtskrise erfasst worden. Doch das Jahr 2012 brachte den Anlegern nicht die erhofften Ausschüttungen. Die Ausschüttungen des Lloyd Fonds LF 88 Flottenfonds XI für das Jahr 2011 fielen der loan-to-value-Klausel der Yen-Kredite zum Opfer.
2 Insolvenzen bei Zielfonds
Am 27.02.2013 mussten zwei Zielfonds des Lloyd Fonds LF 68 Schiffsportfolio den Gang zum Insolvenzgericht antreten. Die beiden betroffenen Schiffe - MS Lisa Schulte und MS Maximilian Schulte - hatten bereits im vergangenen Jahr unter Problemen zu leiden.
Der 2008 von der Lloyd Fonds AG aufgelegte Schiffsfonds LF 94 MS Tosa Sea betreibt einen gleichnamigen Massengutfrachter. In die MS Tosa Sea investierten nicht nur die Anleger des Lloyd Fonds LF 94 MS Tosa Sea, sonder auch die Investoren des Schwesterfonds LF 91 MS Thira Sea. Das Fondsschiff geriet jedoch wie so viele andere Schiffe auch in den Sog der Schifffahrtskrise. Die ungünstige wirtschaftliche Entwicklung verhinderte ein prognosegemäßes Wachstum, sodass der Schiffsfonds in eine wirtschaftliche Schieflage geraten ist. Dabei mussten die Anleger bereits wiederholt auf Ausschüttungen verzichten, um die Darlehen des Fonds vorrangig bedienen zu können.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Schiffsbeteiligung LF 50 Flottenfonds V des Anbieters Lloyd Fonds AG verläuft nicht reibungslos. Jedoch können Anlegern des Schiffsfonds Schadensersatzansprüche zustehen. Der von der Lloyd Fonds AG aufgelegte Schiffsfonds LF 50 Flottenfonds V ging im Jahr 2004 an den Start. Die Schiffsbeteiligung investiert in die drei Containerschiffe MS Victoria Schulte, MS Sarah Schulte und MS Julia Schulte. Die wirtschaftliche Entwicklung entspricht jedoch nicht den Prognosen, sodass die Ausschüttungen des Lloyd Fonds LF 50 Flottenfonds V deutlich unter dem Plan liegen. Hierzu trugen die gesunkenen Charterraten der MS Sarah Schulte sowie die Sanierung der MS Julia Schulte bei, bei der die Anleger einen Teil der erhaltenen Ausschüttungen wieder einzahlten.
Schwierigkeiten gab es bei der Schiffsbeteiligung LF MS Thira Sea des Anbieters Lloyd Fonds AG schon beim Start. Das namensgebende Schiff MS Thira Sea gegen das baugleiche Schwesterschiff MS Tosa Sea ausgetauscht. Und es scheint, als seien die Startschwierigkeiten noch nicht überwunden, denn die wirtschaftliche Situation des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 91 MS Thira Sea erlaubt keine Ausschüttungen. Geplant waren Ausschüttungen von 7 % und mehr. Die Aussichten auf eine baldige Besserung sind gering, denn die MS Tosa Sea kämpft mit geringen Charterraten. Zudem hat die Tilgung der Darlehen der MS Tosa Sea Vorrang vor Auszahlungen an den Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 91 MS Thira Sea.
LlDer Schiffsfondsanbieter Lloyd Fonds AG brachte im Jahr 2003 den Schiffsfonds LF 30 Flottenfonds I auf den Markt. Die Schiffsbeteiligung investiert in Schiffsgesellschaften, die die das Containerschiffe MS Christiane Schulte und den Tanker MT Team Neptun betreiben. Bereits 2007 wurden die beiden Tanker MT Maersk Ramsey und MT Tapatio veräußert. Im Jahr 2011 musste das Containerschiff MS Henry Schulte vorzeitig verkauft werden, da die finanzierende Bank den Geldhahn zudrehte. Die Entwicklung des Lloyd Fonds LF 30 Flottenfonds I verlief nicht reibungslos, was sich auch bei den „wechselhaften“ Ausschüttungen des Schiffsfonds für die Anleger bemerkbar machte.
In den Jahren 2003 und 2004 konnten sich Anleger sich an dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 32 Flottenfonds II beteiligen. Der Schiffsdachfonds beteiligte sich ursprünglich an fünf Schiffsgesellschaften, von denen heute nur noch zwei übrig sind: Die beiden Schiffsfonds des Containerschiffs MS Annabelle Schulte und des Tanker MT Team Jupiter. Bereits vier Jahre nach dem Start des Lloyd Fonds LF 32 Flottenfonds II wurden die beiden Tanker MT Maersk Ramsey und MT Tapatio veräußert. Da die finanzierende Bank sich nicht weiter finanziell bei dem Zielfonds MS Carolin Schulte engagieren wollte, musste das Schiff im Jahr 2011 vorzeitig verkauft werden. Und auch bei den beiden verbliebenen Schiffen sowie bei dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 32 Flottenfonds II selbst gibt es Schwachstellen in den Finanzen.
Die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 48 Flottenfonds IV mussten im Jahr 2012 bereits einige Aufregung verdauen. Ende Dezember 2012 - am 21.12.2012 – mündeten die Probleme der MS Manhattan in der Insolvenzanmeldung der Schiffffahrtsgesellschaft. Zwar verbleibt dem Lloyd Fonds LF 48 Flottenfonds IV noch das Schiff MS San Fernando, doch auch dieses bleibt von Problemen nicht verschont. Für die Anleger wird das gerade angebrochene Jahr 2013 wohl viele Neuerungen und wohl auch Ungemach bereithalten.
Die Transportschifffahrt kämpft seit geraumer Zeit mit schwierigen Bedingungen. Auch die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds Schiffsportfolio II konnte sich diesem Negativtrend nicht entziehen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Schiffe MS Annina Schulte, MS Valentina Schulte, MS Memphis, MS Chicago, MS Lloyd Don Carlos und MS Lloyd Don Giovanni steht nicht zum Besten. Die Schiffe des 2007 gestarteten Schiffsfonds kämpfen mit mannigfaltigen Problemen.
Gerecht wird der Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 54 Premium Ship Select seinem verheißungsvollen Namen nicht mehr. Das Fondsschiff MS Laura Schulte wurde einer Meldung des Fondstelegramms zufolge unter Zwangsverwaltung gestellt. Für die Anleger des im Jahr 2004 aufgelegten Lloyd Fonds LF 54 Premium Ship Select ist dies ein herber Rückschlag. Zwar verfügt der Fonds mit der MS Tatiana Schulte über ein weiteres Schiff, jedoch ist die Zukunft des Fonds angesichts der Zwangsverwaltung der MS Laura Schulte ungewiss.
Notverkauf oder Nachzahlung? Diese nicht unbedingt angenehme Auswahl haben die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 35 MT Colonian Sun bei einer Gesellschafterversammlung am 19.06.2012. Der Branchendienst Fondstelegramm berichtet, dass von Seiten des Managements der Notverkauf favorisiert werde. Im Fall eines Notverkaufs müssten die Anleger auf bis zum 1/5 ihres investierten Geldes verzichten. Aber ein Nachschuss mit frischem Geld kann ebenfalls mit Verlusten enden angesichts der nach wie vor schwierigen Lage der Transportschifffahrt. Den Anlegern des Lloyd Fonds LF 35 MT Colonian Sun steht – kurz gesagt – eine Wahl zwischen Pest und Cholera bevor.
Der Juni 2012 endet für die Anleger des Lloyd Fonds LF 31 MS Annabelle Schulte mit einer schwerverdaulichen Nachricht: Das gleichnamige Containerschiff des Fonds wurde laut einer Meldung des Fondstelegramms Ende Juni unter Zwangsverwaltung gestellt. Damit ist die in den letzten Jahren ohnehin nicht besonders erfreuliche Geschichte des Lloyd Fonds LF 31 MS Annabelle Schulte um einen weiteren Tiefpunkt reicher. Denn die Anleger müssen aufgrund wirtschaftlicher Probleme des Fonds bereits seit Jahren auf Ausschüttungen verzichten. Dabei wurde beim Start des Fonds in den Jahren 2003 und 2004 prognostiziert, dass jährlich 8 % und mehr an die Anleger ausgeschüttet werden. Desweiteren musste der Lloyd Fonds LF 31 MS Annabelle Schulte bereits durch frisches Kapital vor dem wirtschaftlichen Aus gerettet werden.
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Weiterlesen...Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Weiterlesen...Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.
Weiterlesen...Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
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Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.
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