Die Anleger der KGAL kannten oft nicht die Risiken der Anlage. Meist fehlte es an einer ordentlichen Aufklärung durch die Anlageberater. Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen der KGAL sind unternehmerische Beteiligungen, weshalb ein Totalverlustrisiko besteht. Daneben bestehen weitere zahlreiche Risiken bei Schiffsfonds, über die Anleger aufgeklärt werden müssen. Ist dies nicht geschehen, schulden Banken und Berater Schadensersatz wegen falscher Beratung. Anleger haben damit die Möglichkeit ohne Schaden aus den Schiffsfonds herauszukommen.
Außerdem ist auch bei den KGAL Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen über Kick-Backs aufzuklären, also über Rückvergütungen welche eine Bank oder ein Berater für die Vermittlung der KGAL Schiffsfonds erhält. Ist dies nicht geschehen, muss die Bank oder der Berater bereits deshalb Schadensersatz zahlen. Anleger KGAL Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen können damit schadlos herauskommen und bekommen ihr Kapital im Idealfall verzinst zurück. Anleger der KGAL Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen sollten deshalb nicht zögern, von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz klären zu lassen.
KGAL SeaClass 5
KGAL SeaClass 6
KGAL SeaClass 9
KGAL SeaClass 10
KGAL SeaClass 11
Der Schiffsfonds KGAL SeaClass 6 steuert auf eine düstere Zukunft zu. Im Dezember 2012 schrieb das Management der Schiffsbeteiligung an die Anleger, dass die angestrebte Restrukturierung gescheitert sei, da nicht genug Geld eingesammelt werden konnte. Daher sei die Schiffsbeteiligung KGAL SeaClass 6 spätestens im Juli 2013 außerstand Verbindlichkeiten zu begleichen. Nach Einschätzung der Fondsverwaltung haben die Anleger mit erheblichen Verlusten zu rechnen und werden voraussichtlich 91,5 % ihres Eigenkapitals verlieren.
Schiffsfonds ist insolvent
Der Auftakt des Jahres 2013 war für den Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebote (BA) 201 alles andere als gut: Am 11.01.2013 erfolgte die Insolvenzanmeldung. Der 2011 aufgelegte Fonds KGAL SeaClass 9 investierte in einen Frachter namens MV Coal Age. Angesichts der jetzigen Insolvenzanmeldung stellt sich die Frage, ob es für die Anleger der Schiffsbeteiligung KGAL SeaClass 9 alternative Ansätze gibt, um das investierte Geld zu retten. Ansprüche auf Schadensersatz können den Anlegern weiterhelfen.
Insolvenzverfahren eröffnet
Am 11.01.2013 meldete der Schiffsfonds KGAL BA 239 SeaClass 10 gehört zu den ersten Schiffsfonds- Insolvenzfällen des Jahres 2013. Der erst im Sommer 2012 platzierte KGAL SeaClass 10 hatte in einen Frachter namens MV Fearless I investiert. Angesichts der Insolvenzanmeldung stellt sich für die betroffenen Anleger die Frage, ob sie auch außerhalb des Insolvenzverfahrens Ansprüche geltend machen können. Eine Möglichkeit sind Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.
Der 2006 aufgelegte Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebot (BA) 187 SeaClass 4 investiert in 2 Containerschiffe der Panamax-Klasse, welche die Namen CSAV Lanco und CSCL Qingdao tragen. Obwohl die beiden Schiffe sich bis ins Jahr 2013 noch in einem festen Chartervertrag befinden und im Leistungsbericht 2010 die guten Geschäftsergebnisse gelobt wurden, entsprechen die Ausschüttungen des KGAL BA 187 SeaClass 4 nicht den Prognosen. Statt der geplanten Ausschüttungen von 7 % pro Jahr, erhielten die Anleger für das Jahr 2010 gerade einmal 4 %.
Das Investitionsobjekt des 2006 aufgelegten Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebot (BA) 188 SeaClass 5 ist das Panamax-Containerschiff CSCL Rotterdam. Die wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds verläuft jedoch nicht so gut und reibungslos, wie dies den Anlegern einst beim Start des KGALG BA 188 SeaClass 5 angepriesen wurde. Statt kontinuierlich steigender Ausschüttungen mussten die Anleger ein Stagnieren, ja sogar einen Rückgang der Ausschüttungen verzeichnen.
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Weiterlesen...Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Weiterlesen...Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.
Weiterlesen...Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
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Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.
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