Der Panamakanal zählt zu den wichtigsten und bekanntesten Wasserstraßen der Welt. Er verbindet in dem mittelamerikanischen Land Panamá den Atlantik mit dem Pazifik. Der Kanal verkürzt den Weg zwischen den beiden Weltmeeren erheblich, da ansonsten der lange Weg um den südamerikanischen Kontinent bewältigt werden muss.
Weiterlesen...Das Emissionshaus Hansa Treuhand bringt seit 1983 Schiffsfonds auf den Markt. Insgesamt wurden bislang über 100 Schiffsfonds, 2 Private-Equity-Fonds und 4 Flugzeugfonds aufgelegt. Seit 1987 bietet die Hansa Treuhand auch Reederei-Dienstleistungen. Jedoch haben sich durch die Schifffahrtskrise, die seit Ende 2011 die Transportschifffahrt fest im Griff hält, die Aussichten für Schiffsfonds getrübt. Die aktuelle Krisensituation ist für Anleger, die in Schiffsfonds investierten ein Grund zur Sorge. Insbesondere für jene, die ihre Schiffsbeteiligung durch einen Kredit finanzierten. Im schlimmstmöglichen Fall droht ihnen neben dem Totalverlust ihres eingesetzten Kapitals auch die weitere Bezahlung des Darlehens. Daher sollten betroffene Anleger, deren Hansa Treuhand von der Krise erfasst wurde, jetzt handeln und sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.
Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, was Anleger unternehmen können. Beispielsweise kann geprüft werden, ob Anleger Schadensersatz wegen Beratungsfehlern fordern können. Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ oft zu wünschen übrig, sodass Anleger über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung nicht ausreichend aufgeklärt wurden. Dass einem Schiffsfonds Risiken wie das Totalverlustrisiko oder auch Nachschusspflichten innewohnen, musste so mancher Anleger bereits erfahren. Angesichts der aktuellen Lage sollte Anleger, die mit ihren Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen des Emissionshauses Hansa Treuhand nicht zufrieden sind, nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht helfen zu lassen.
Hansa Treuhand bracht u.a folgende Schiffsfonds heraus:
Die Anleger des Hansa Treuhand HT Flottenfonds IV hatten in den vergangen Jahren immer wieder Ausfälle bei den Ausschüttungen zu verzeichnen. Hinsichtlich des Geschäftsjahrs 2011 war ein weiteres Mal Verzicht angesagt. Dies demonstriert, dass Unternehmensbeteiligungen – die Schiffsbeteiligungen des Hansa Treuhand HT Flottenfonds IV sind nicht anderes als Schifffahrtsunternehmen - sind auf wirtschaftlichen Erfolg angewiesen. Über diese und weitere Kennzeichen des Fonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds IV mussten Anleger vor der Investition im Rahmen einer anleger- und anlagegerechten Anlageberatung informiert werden.
Die Schiffe MS HS Beethoven, MS Merkur Bay und MT HS Tosca gehören dem 2004 aufgelegten Dachfonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds III. Anfangs konnten sich die Anleger an Ausschüttungen erfreuen, jedoch wurden die Märkte für Containerschiffe und Tanker vom Sog der Schifffahrtskrise erfasst, was auch Rückwirkungen auf den Dachfonds hatte, dem die Schiffe gehören. Im Jahr 2012 wurde daher ein Betriebsfortführungskonzept erforderlich, in dessen Rahmen eine Kapitalerhöhung durchgeführt wurde.
Der 2003 auf den Markt gebrachte Dachfonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds II beteiligt sich an fünf Containerschiffen namens MS Discoverer, MS Hansa Aalesund, MS Hansa Nordburg, MS HS Challenger und MS HS Humboldt. Bis zu den Ausschüttungen für das Jahr 2008 konnten die Anleger sich an hohen Ausschüttungen erfreuen. Dies änderte sich und die Anleger mussten auf Ausschüttungen verzichten. Im Jahr 2010 wurde der Hansa Treuhand HT Flottenfonds II – wie so viele andere Schiffsfonds auch – von den Auswirkungen der Schifffahrtskrise heimgesucht. Ein Sanierungskonzept mit einer Kapitalerhöhung musste beschlossen werden.
Der Tanker MT HS Elektra und die beiden Containerschiffe MS HS Berlioz und MS HS Scott wurden von der Krise der Schifffahrt in Bedrängnis gebracht. Für die Anleger des Schiffsfonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds V stellt sich jetzt die Frage, ob die Schiffe des Fonds vom Sog der Krise in die Tiefe gerissen werden. Der Schiffsfonds wurde im Jahr 2007 auf den Markt gebracht. Doch in der Folgezeit stellte sich heraus, dass der Hansa Treuhand HT Flottenfonds V sich wie prognostiziert entwickelte. Die Ausschüttungen an die Anleger entsprechen nicht den Ankündigungen bei Auflage des Schiffsfonds.
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Weiterlesen...Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Weiterlesen...Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.
Weiterlesen...Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
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Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.
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