Schiffsfonds geraten immer mehr in den Fokus einer besorgten Anlegerschaft, die Zeiten sind schlecht und auf hoher See ist schon lang kein Geld mehr zu verdienen.
Weiterlesen...Die GEBAB Unternehmensgruppe, gegründet 1985 bezeichnet sich selbst als eine der führenden Vermögensanlagegesellschaften Deutschlands. Das Emissionshaus hat sich auf Schiffsfonds spezialisiert und hat bislang über 100 Schiffsfonds auf den Markt gebracht. Darüber hinaus ist GEBAB auch in Treuhand-Geschäft aktiv und nimmt für Anleger die Verwaltung von deren Beteiligungen vor. Auch Schifffahrtsunternehmen gehören zur GEBAB Gruppe. In GEBAB-Schiffsbeteiligungen investierten bislang über 18.000 Anleger in 34.000 Einzelinvestments. Nach Angaben des Emissionshauses investierten die Anleger über 1,6 Mrd. Euro in verschiedene GEBAB-Schiffsfonds. Das Gesamtvolumen der Investition beträgt über 4 Mrd. Euro.
Haben Anleger der GEBAB Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen das Gefühl, dass sie nicht umfassend über die Risiken und Funktionsweise ihrer Kapitalanlage informiert wurden, sollten sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Ein Fachanwalt kann im Rahmen der Überprüfung der Kapitalanlage klären, ob Anleger erfolgreich Ansprüche geltend machen können. Bei Schiffsfonds handelt es sich um unternehmerische Beteiligungen, die sich wegen ihrer nicht zu unterschätzenden Risiken nicht als sichere Kapitalanlagen oder für eine sichere Altersvorsorge eignen. Wurden Anleger nicht umfassend und richtig beraten, stehen Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung im Raum. Anleger der GEBAB Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind, sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.
GEBAB legte u. a. folgende Schiffsfonds auf:
Schiffsfonds meldet Insolvenz an
Der Schiffsfonds Gebab MS Luna meldete am 14.01.2012 Insolvenz an. Der 2003 aufgelegte Schiffsfonds investierte in das namensgebende Containerschiff MS Luna. Dass es um die Schiffsbeteiligung Gebab MS Luna nicht zum Besten steht, zeichnete sich bereits im vergangenen Jahr ab. Der Schiffsfonds meldete Sanierungsbedarf angemeldet wurde, da die Einnahmensituation der MS Luna zu wünschen übrig ließ.
Der Schiffsfonds Gebab Ocean Shipping II (GOS II) investierte in zweit Tanker und ein Containerschiff, welche die Namen MT Baltic Commodore, MT Nordic Solar und MS Olivia tragen. Bereits zwei Jahre nach der Emission im Jahr 2008 geriet die Schiffsbeteiligung in ernsthafte Schwierigkeiten, sodass sogar eine Insolvenz von dem Fonds Gebab Ocean Shipping II durch ein Restrukturierungskonzept abgewendet werden musste. In den Jahren 2011 und 2012 wurde das Sanierungskonzept umgesetzt. Welchen Kurs die drei Schiffe des Schiffsfonds im Jahr 2013 einschlagen werden, ist noch offen, denn Experten gehen vielfach von keiner grundlegenden Erholung der Schifffahrt vor Ende 2013 aus.
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Weiterlesen...Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Weiterlesen...Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.
Weiterlesen...Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
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Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.
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