Die Schifffahrtskrise stellt Anleger, die in Schiffsfonds investierten, vor immer neue Herausforderungen. Auch einige Schiffsbeteiligungen der Lloyd Fonds AG bereiten ihren Anlegern Kopfzerbrechen. So müssen beispielsweise die Anleger des Lloyd Schiffsportfolio II über den Verkauf zweier Schiffe entscheiden, um die angespannten Finanzen des Fonds zu entlasten. Weiterlesen...
Die Dr. Peters Gruppe mit Sitz in Dortmund ist eine der ältesten Initiatoren geschlossener Fonds wie z.B. Schiffsfonds oder Flugzeugfonds.
Die Gruppe hat viele Schiffsbeteiligungen auf den Markt gebracht.
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Der Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 126 DS Ability und DS Accuracy fiel bislang vor allem durch unerfreulichen finanziellen Entwicklungen auf. Angesichts der derzeitigen Situation des Schiffsfonds besteht auch wenig Aussicht, dass sich die Perspektiven des Fonds in naher Zukunft grundlegend ändern. Der Fonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 126 DS Ability und DS Accuracy hat nach wie vor unter niedrigen Charterraten zu leiden, sodass die wirtschaftliche Situation angespannt bleibt. Für die Anleger können die erneut trüben Aussichten eine Gelegenheit sein, sich zu fragen, ob die Investition in den Schiffsfonds „das Richtige“ war.
Das Dortmunder Emissionshaus Dr. Peters brachte den geschlossenen Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 95 MT Front Melody im Jahr 2003 auf den Markt. 521 Anleger beteiligten sich und legten insgesamt 22,4 Mio. Euro in dem Schiffsfonds an. Mit Hilfe dieses Geldes sowie Fremdkapital in Höhe von 30,9 Mio. Euro erwarb der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 95 MT Front Melody das Schiff MT Front Melody. Der Kaufpreis des im Jahr 2001 vom Stapel gelaufenen Rohlöltankers betrug 54 Mio. US-Dollar (entspricht etwa 41 Mio. Euro).
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Weiterlesen...Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Weiterlesen...Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.
Weiterlesen...Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
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Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.
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