275.000 Deutsche sind Mitreeder

Schiffsfonds geraten immer mehr in den Fokus einer besorgten Anlegerschaft, die Zeiten sind schlecht und auf hoher See ist schon lang kein Geld mehr zu verdienen. 

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ConRendit Containerfonds - Informationen vom Anwalt zu Schadensersatz, Ausschüttung & falsche Beratung

ConRendit Containerfonds

Container sind aus der heutigen Logistikwelt nicht mehr wegzudenken. Dies brachte das Hamburger Emissionshaus ConRendit auf die Idee, Containerfonds aufzulegen. Fonds diesen Typs erwerben Container, die dann an Unternehmen vermietet werden. ConRendit brachte seit der Gründung des Emissionshauses im Jahr 2002 insgesamt 15 Containerfonds auf den Markt sowie 9 Private Placements, die ebenfalls in Container investierten. Im Jahr 2009 beschloss ConRendit eine Neuausrichtung. Die Containerfonds wurden aufgegeben. Stattdessen werden Infrastruktur- und Immobilienfonds aufgelegt.

Angesichts der Probleme, die Containerfonds von ConRendit durchliefen und durchlaufen, sollten Anleger, die mit ihrer Kapitalanlage unzufrieden sind, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. So kann überprüft werden, ob Anlegern der ConRendit Fonds ein verlustfreier Ausstieg möglich ist. Da die Anlegerberatung vor der Investition in Fonds häufig Fehler aufweist, können Anleger in vielen Fällen Schadensersatz wegen Falschberatung beanspruchen. Auch andere Optionen können überprüft werden. Anleger sollten sich daher nicht scheuen, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden.

ConRendit legte u.a. folgende Containerfonds auf:
  • ConRendit 1
  • ConRendit 2
  • ConRendit 4
  • ConRendit 5
  • ConRendit 6
  • ConRendit 7
  • ConRendit 8
  • ConRendit 9
  • ConRendit 10
  • ConRendit 11
  • ConRendit 12
  • ConRendit 13
  • ConRendit Navigare 1
  • ConRendit 16 Tankcontainerfonds

 

Folgende weiteren Fonds wurden ebenfalls aufgelegt:

ConRendit legte folgende Private Placements auf:

  • ConRendit ConExklusiv 3
  • ConRendit ConExklusiv 4
  • ConRendit ConExklusiv 6
  • ConRendit ConExklusiv 7
  • ConRendit ConExklusiv 8

ConRendit 2 Containerfonds

Der geschlossene Containerfonds ConRendit 2 wurde im Jahr 2003 aufgelegt. Der Fonds investiert in ein Portfolio verschiedener Container. Die Ausschüttungen des ConRendit 2 entsprachen nicht immer den üppigen Anpreisungen, da der Containermarkt Schwankungen unterworfen ist.

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ConRendit 4 Containerfonds

Im Jahr 2004 brachte der Anbieter ConRendit den geschlossenen Containerfonds ConRendit 4 auf den Markt, welcher in ein Portfolio verschiedener Standard- und Tankcontainer investiert. Die Ausschüttungen des ConRendit 4 entsprachen nicht immer den üppigen Anpreisungen, da der Containermarkt Schwankungen unterworfen ist. Im Jahr 2012 erhielten die Anleger beispielsweise eine Ausschüttung in Höhe von 3 %.

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ConRendit 5 Containerfonds

Der im Jahr 2005 aufgelegte Containerfonds ConRendit 5 investiert nach einigen Startschwierigkeiten in ein Portfolio verschiedener Standard- und Tankcontainer. Da der Fonds mit den Unwägbarkeiten des Containergeschäfts und der Insolvenz eines Mieters zu kämpfen hatte, mussten die Anleger teilweise auf Ausschüttungen verzichten, teilweise bekamen sie reduzierte Ausschüttungen.

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ConRendit 6 Containerfonds

Über 880 Anleger investierten in den geschlossenen Containerfonds ConRendit 6, welcher im Jahr 2005 von dem Anbieter ConRendit auf den Markt gebracht wurde. Der Fonds, der wenige Jahre nach dem Start mit der Insolvenz eines Mieters zu kämpfen hatte, musste im Jahr 2012 Container notverkaufen, da die Banken Kredite des ConRendit 6 fällig gestellt hatten. Für die Anleger äußerten sich diese Probleme unter anderem durch die reduzierten und teils auch ausgefallenen Ausschüttungen des Containerfonds.

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ConRendit 7

Im Jahr 2004 brachte der Anbieter ConRendit den geschlossenen Containerfonds ConRendit 7 auf den Markt, welcher in ein Portfolio verschiedener Standard- und Tankcontainer investiert. Die Ausschüttungen des ConRendit 7 entsprachen nicht immer den üppigen Anpreisungen, da zum einen der Fonds bereits die Insolvenz eines Mieters zu verkraften hatte und zum anderen der Containermarkt Schwankungen unterworfen ist. Daher mussten die Anleger sich mit teils reduzierten, teils vollständig ausgefallenen Ausschüttungen begnügen.

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ConRendit 8 Containerfonds

Der geschlossenen Containerfonds ConRendit 8 wurde 2007 von dem Anbieter ConRendit aufgelegt. Der Fonds investiert in ein breites Portfolio verschiedener Containertypen. Die Finanzen des ConRendit 8 sind in der jüngeren Vergangenheit durch fällig gestellte Kredite der Banken unter Druck geraten, weswegen der Fonds bereits Notverkäufe von Containern durchführen musste. In den vorherigen Jahren mussten die Anleger sich bereits mit „wechselhaften“ Ausschüttungen begnügen.

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ConRendit 9 Containerfonds

Im Jahr 2007 legte der Anbieter ConRendit den geschlossenen Containerfonds ConRendit 9 auf. Dieser investiert in eine Reihe verschiedener Container sowie in  Zugmaschinen, Chassis und Wechselbrücken. Die wirtschaftliche Entwicklung des ConRendit 9 entspricht nicht den ursprünglichen Planungen, da unter anderem ungeplante Kosten durch die Insolvenz eines Mieters entstanden. Die Ausschüttungen des ConRendit 9 entsprachen daher nicht immer den üppigen Anpreisungen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.

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ConRendit 10 Containerfonds

Der geschlossenen Containerfonds ConRendit 10 wurde im Jahr 2007 auf den Markt gebracht. Der Fonds investiert in verschiedene Standard-, Tank- und Kühlcontainer sowie in  Zugmaschinen, Chassis und Wechselbrücken. Der ConRendit 10 musste aufgrund der Insolvenz eines Mieters ungeplante Kosten hinnehmen. Daher entsprachen auch die Ausschüttungen des ConRendit 10 nicht immer den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.

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ConRendit 11 Containerfonds

Der Fondsanbieter ConRendit legte den geschlossenen Containerfonds ConRendit 11 im Jahr 2007 auf. Der Fonds investiert in Container, aber auch in weitere Anlagen, die im Containergeschäft benötigt werden wie zum Beispiel Zugmaschinen und Auflieger. Der ConRendit 11 musste aufgrund der Insolvenz eines Mieters ungeplante Kosten hinnehmen. Daher entsprachen auch die Ausschüttungen des ConRendit 11 nicht immer den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.

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ConRendit 12 Containerfonds

Der im Jahr 2008 aufgelegte geschlossenen Containerfonds ConRendit 12 investiert in eine Portfolio unterschiedlicher Container, aber auch in weitere Anlagen, die im Containergeschäft benötigt werden wie zum Beispiel Zugmaschinen und Auflieger. Der Fonds ConRendit 12 musste aufgrund der Insolvenz eines Mieters ungeplante Kosten schultern. Zudem mussten die Forderungen der Banken vor jenen der Anleger bedient werden. Daher entsprachen auch die Ausschüttungen des ConRendit 12 nicht immer den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.

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ConRendit 13 Containerfonds

In den 2008 aufgelegte Containerfonds ConRendit 13 investiert knapp 500 Anleger. Das Hauptinvestitionsgut des Fonds bilden Standard- und Tankcontainer, ergänzend kommen Wechselbrücken, Chassis und Auflieger hinzu. Die Ausschüttungen des ConRendit 13 liegen unter den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben. Der Fonds musste wegen der Insolvenz eines Mieters zusätzliche Kosten hinnehmen. Zudem mussten Tilgungsrückstände gegenüber den Banken aufgeholt werden.

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ConRendit Navigare 1 Containerfonds

Der geschlossene Containerfonds ConRendit Navigare 1 wurde im Jahr 2005 von dem Fondsanbieter ConRendit aufgelegt. Rund 350 Anleger stellten dem Fonds rund 10 Mio. Euro zur Verfügung, die in das Leasinggeschäft mit verschiedenen Standardcontainer investiert wurden. Die wirtschaftliche Entwicklung des ConRendit Navigare 1 blieb jedoch hinter den Prognosen zurück, sodass die Anleger sich mit reduzierten Ausschüttungen begnügen mussten oder ganz verzichten mussten.

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ConRendit 2, 5, 6, 7 und 8

Die Goldgräberstimmung in der Containerfondsbranche ist vorüber. Für Anleger, die in ConRendit Containerfonds investierten, brachte das Jahr 2012 bislang keine besonders erfreulichen Neuigkeiten mit sich. Die Fondszeitung 09/2012 berichtete im Mai, dass zahlreiche ConRendit-Fonds den „Planzahlen hinterher hinkten“ und teilweise mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hätten. Ein Teil der Gesellschaft sei gar in Existenznöte geraten. Die Zukunftsaussichten für die Anleger sind angesichts solcher Nachrichten eher düster.

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Aktuelle Themen

  • Commerzbank und KGAL SeaClass Fonds: Schadensersatz für Anleger?

    Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.

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  • Commerzbank empfahl risikoreiche Schiffsfonds: Kunden klagen Schadensersatz ein

    Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.

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  • Postbank-Kunden und Schiffsfonds

    Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.

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  • Trübe Aussichten für Schiffsfonds für das Jahr 2013

    Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.

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  • MPC Capital: Emissionshaus in Nöten

     

    Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.

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