Anlegerhaftung bei Schiffsfonds

Für die Anleger ist es ein Alptraumszenario: Ihre Schiffsbeteiligung ist pleite, das investierte Geld ist oft verloren und im Hintergrund droht auch noch eine Haftung.

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ConRendit 11 Containerfonds

Der Fondsanbieter ConRendit legte den geschlossenen Containerfonds ConRendit 11 im Jahr 2007 auf. Der Fonds investiert in Container, aber auch in weitere Anlagen, die im Containergeschäft benötigt werden wie zum Beispiel Zugmaschinen und Auflieger. Der ConRendit 11 musste aufgrund der Insolvenz eines Mieters ungeplante Kosten hinnehmen. Daher entsprachen auch die Ausschüttungen des ConRendit 11 nicht immer den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.

Anleger des geschlossenen Containerfonds ConRendit 11 können angesichts der wechselhaften Ausschüttungen eine rechtliche Überprüfung ihrer Kapitalanlage in Erwägung ziehen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann ermitteln, welche Rechte und Ansprüche Anlegern zustehen. Zum Beispiel kann geprüft werden, ob bei der Anlageberatung Fehler passierten und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen.

Die Anleger mussten über die verschiedenen Risiken einer Containerbeteiligung aufgeklärt werden, wie zum Beispiel das Totalverlustrisiko, das dem Containerfonds ConRendit 11 wie jeder Unternehmensbeteiligung innewohnt. Anlegern musste des Weiteren erklärt werden, wie ein geschlossener Containerfonds funktioniert. Auch handelt es sich bei dem Containerfonds ConRendit 11  nicht um eine jederzeit verfügbare Kapitalanlage. Zwar können Fondsanteile auf dem Zweitmarkt verkauft werden, jedoch hängt ein Verkauf von der Nachfrage ab.

Haben die Berater die Anleger vor der Investition in den ConRendit Containerfonds nicht ausreichend über die Risiken und die Funktionsweise einer Containerbeteiligung aufgeklärt, stehen Schadensersatzansprüche der Anleger des Containerfonds im Raum. Anleger des ConRendit 11, die wissen möchten, welche Rechte und (Schadensersatz)Ansprüche ihnen zustehen, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

 

Aktuelle Themen

  • MPC Rio Ardeche meldet Insolvenz an

    Der Schiffsfonds MPC Rio Ardeche ist im Herbst 2014 an einem Wendepunkt angelangt: Seit dem 24.10.2014 befindet sich das Vermögen der "Rio Ardeche" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG im vorläufigen Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Hamburg (Aktenzeichen: 67a IN 498/14) bestellte den Rechtsanwalt Herrn H. Gittermann zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Die Schiffsbeteiligung reiht sich in die lange Liste der insolventen Schiffsfonds ein. Weiterhin ordnete das Gericht Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Insolvenzgläubiger an.

     
  • MCE 05 Sternenflotte - Kapitalerhöhung muss in die zweite Runde

     

    Die Schiffsbeteiligung MCE 05 Sternenflotte muss im Jahr 2014 schwierige Gewässer durchsteuern. Die Anleger mussten die im August 2014 bemerken, als die sie über die schwierige Lage des Fonds informiert wurden. Aufgrund dieser Schwierigkeiten wurde über ein freiwilliges Sanierungskonzept mit einer freiwilligen Kapitalerhöhung abgestimmt. Ein entsprechender Beschluss wurde zwar gefasst, sodass der Weg für eine solche Kapitalerhöhung geebnet ist. Allerdings wurden nicht im benötigten Umfang freiwillige Kaptialerhöhungen zugesagt, sodass das Konzept nicht wie umgesetzt werden konnte, sondern die Frist musste verlängert werden.

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  • KGAL SeaClass 7 – Verkauf der SC Sara

    Ein kurzes, im September 2014 an die Anleger der Schiffsbeteiligung SeaClass 7 (LIWA Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG) versandtes Schreiben hat es in sich. Bereits zu Beginn des Jahre wurde im Rahmen eines Restrukturierungskonzepts wurde entschieden, dass ein Verkauf der SC Sara ermöglicht werden soll. Im Herbst 2014 steht nun der konkrete Verkauf des Fondsschiffs an.

    Die finanzierende Bank forderte die Fondsgesellschaft auf, das Schiff "SC Sara" zu verkaufen. Doch der anvisierte Verkauf kann unangenehme Folgen für die SeaClass 7-Anleger haben. So wird ihnen im dem Schreiben der Fondsgesellschaft mitgeteilt, dass der prognostizierte Verkaufspreis nicht ausreichen soll , um das restliche Bankdarlehen zu tilgen. Konkret wird mitgeteilt, dass es wird keine Ausschüttungen oder Entnahmen mehr geben solle und dass kein weiteres Geld mehr von dem Schiffsfonds an die Anleger fließen wird.

    Wenn sich betroffen Anleger nun fragen, ob ihnen noch rechtliche Ansprüche zustehen, können sie sich der Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen anschließen.

     

    Mehr Informationen zum Schiffsfonds KGAL SeaClass 7 finden Sie hier

     
  • König & Cie. Produktentanker II von Insolvenz betroffen

    Insolvenzen sind im Sektor der Schiffsfonds im Jahr 2014 - wie in den Vorjahren - keine Raritäten. Auch die von König & Cie. stammende Schiffsbeteiligung Produktentanker II gehört zu den von einer Insolvenz betroffenen Schiffsfonds. Die Produktentankerfonds II Verwaltungs GmbH befindet sich seit dem 24.09.2014 in einem vorläufigen Insolvenzverfahren, wie einer Bekanntmachung des Amtsgerichts Neumünster zu entnehmen ist (Aktenzeichen: 93 IN 67/14).

    Mehr Informationen rund um den Schiffsfonds König & Cie. Produktentanker II finden Sie hier.

     
  • König & Cie. Produktentanker I - Insolvenzantrag

    Für den König & Cie. Produktentanker-Fonds I sieht die Zukunft eher trübe aus. Seit dem 25.09.2014 befindet sich die Produktentankerfonds I Verwaltungs GmbH in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Das Verfahren ist beim Amtsgericht Neumünster unter dem Aktenzeichen 93 IN 68/14 anhängig. Wenige Jahre zuvor – im Jahr 2011 – war ein Rettungskonzept für den Fonds, der in die Tanker MT King Ernest und MT King Everest investiert, geschmiedet worden. Mehr zum König & Cie. Produktentanker-Fonds I finden Sie hier.

     

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