MPC Capital: Emissionshaus in Nöten

 

Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.

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ConRendit 11 Containerfonds

Der Fondsanbieter ConRendit legte den geschlossenen Containerfonds ConRendit 11 im Jahr 2007 auf. Der Fonds investiert in Container, aber auch in weitere Anlagen, die im Containergeschäft benötigt werden wie zum Beispiel Zugmaschinen und Auflieger. Der ConRendit 11 musste aufgrund der Insolvenz eines Mieters ungeplante Kosten hinnehmen. Daher entsprachen auch die Ausschüttungen des ConRendit 11 nicht immer den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.

Anleger des geschlossenen Containerfonds ConRendit 11 können angesichts der wechselhaften Ausschüttungen eine rechtliche Überprüfung ihrer Kapitalanlage in Erwägung ziehen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann ermitteln, welche Rechte und Ansprüche Anlegern zustehen. Zum Beispiel kann geprüft werden, ob bei der Anlageberatung Fehler passierten und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen.

Die Anleger mussten über die verschiedenen Risiken einer Containerbeteiligung aufgeklärt werden, wie zum Beispiel das Totalverlustrisiko, das dem Containerfonds ConRendit 11 wie jeder Unternehmensbeteiligung innewohnt. Anlegern musste des Weiteren erklärt werden, wie ein geschlossener Containerfonds funktioniert. Auch handelt es sich bei dem Containerfonds ConRendit 11  nicht um eine jederzeit verfügbare Kapitalanlage. Zwar können Fondsanteile auf dem Zweitmarkt verkauft werden, jedoch hängt ein Verkauf von der Nachfrage ab.

Haben die Berater die Anleger vor der Investition in den ConRendit Containerfonds nicht ausreichend über die Risiken und die Funktionsweise einer Containerbeteiligung aufgeklärt, stehen Schadensersatzansprüche der Anleger des Containerfonds im Raum. Anleger des ConRendit 11, die wissen möchten, welche Rechte und (Schadensersatz)Ansprüche ihnen zustehen, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

 

Aktuelle Themen

  • KGAL SeaClass 7 – Verkauf der SC Sara

    Ein kurzes, im September 2014 an die Anleger der Schiffsbeteiligung SeaClass 7 (LIWA Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG) versandtes Schreiben hat es in sich. Bereits zu Beginn des Jahre wurde im Rahmen eines Restrukturierungskonzepts wurde entschieden, dass ein Verkauf der SC Sara ermöglicht werden soll. Im Herbst 2014 steht nun der konkrete Verkauf des Fondsschiffs an.

    Die finanzierende Bank forderte die Fondsgesellschaft auf, das Schiff "SC Sara" zu verkaufen. Doch der anvisierte Verkauf kann unangenehme Folgen für die SeaClass 7-Anleger haben. So wird ihnen im dem Schreiben der Fondsgesellschaft mitgeteilt, dass der prognostizierte Verkaufspreis nicht ausreichen soll , um das restliche Bankdarlehen zu tilgen. Konkret wird mitgeteilt, dass es wird keine Ausschüttungen oder Entnahmen mehr geben solle und dass kein weiteres Geld mehr von dem Schiffsfonds an die Anleger fließen wird.

    Wenn sich betroffen Anleger nun fragen, ob ihnen noch rechtliche Ansprüche zustehen, können sie sich der Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen anschließen.

     

    Mehr Informationen zum Schiffsfonds KGAL SeaClass 7 finden Sie hier

     
  • König & Cie. Produktentanker II von Insolvenz betroffen

    Insolvenzen sind im Sektor der Schiffsfonds im Jahr 2014 - wie in den Vorjahren - keine Raritäten. Auch die von König & Cie. stammende Schiffsbeteiligung Produktentanker II gehört zu den von einer Insolvenz betroffenen Schiffsfonds. Die Produktentankerfonds II Verwaltungs GmbH befindet sich seit dem 24.09.2014 in einem vorläufigen Insolvenzverfahren, wie einer Bekanntmachung des Amtsgerichts Neumünster zu entnehmen ist (Aktenzeichen: 93 IN 67/14).

    Mehr Informationen rund um den Schiffsfonds König & Cie. Produktentanker II finden Sie hier.

     
  • König & Cie. Produktentanker I - Insolvenzantrag

    Für den König & Cie. Produktentanker-Fonds I sieht die Zukunft eher trübe aus. Seit dem 25.09.2014 befindet sich die Produktentankerfonds I Verwaltungs GmbH in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Das Verfahren ist beim Amtsgericht Neumünster unter dem Aktenzeichen 93 IN 68/14 anhängig. Wenige Jahre zuvor – im Jahr 2011 – war ein Rettungskonzept für den Fonds, der in die Tanker MT King Ernest und MT King Everest investiert, geschmiedet worden. Mehr zum König & Cie. Produktentanker-Fonds I finden Sie hier.

     
  • Navalia Schiffsfonds – Beschlossener Verkauf der Schiffe wird umgesetzt

     

    Steuern die Navalia Schiffsfonds nunmehr in ruhigere Gewässer? Im Herbst 2014 steht die Umsetzung von einer grundlegenden Umstrukturierung bei 13 der 15 geschlossenen Beteiligungen an. Denn zu Beginn des Jahre 2014 wurde beschlossen, dass die Schiffe der jeweiligen Fonds verkauft werden können. Nunmehr sollen die Schiffe an einen Investor verkauft werden und die Anleger sollen – in einem nicht ganz einfachen Modus – an künftigen Einnahmen eines Pools beteiligt werden. Welches konkrete Ergebnis die Umstrukturierung den Anlegern am Ende einbringen wird, ist noch offen.

     

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  • Commerzbank und KGAL SeaClass Fonds: Schadensersatz für Anleger?

    Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.

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