Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
Weiterlesen...Bei der CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH, CFB-Fonds) handelt es sich nach eigenen Angaben um einen der führenden Initiatoren geschlossener Fonds in Deutschland. Innerhalb der Commerbank (Commerz Real Gruppe) ist sie als Spezialistin für die Auflegung, den Vertrieb und die Verwaltung von geschlossenen Fonds zuständig.
Der eigene Anspruch der CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH) ist, geschlossene Fonds mit höchster Qualität anzubieten. Dabei könne die CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH) über 25 Jahre Erfahrung in diesem Bereich vorweisen. Angeboten wurden von der CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH) geschlossene Immobilienfonds, Schiffsfonds, Solarfonds und Flugzeugfonds. 2009 hat die CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH) die folgenden Leistungsbilanz vorzuweisen:
Über 179 realisierte Fonds seit 1983
Rund 12,7 Mrd. Euro Investitionsvolumen
Über 73.000 Anleger
Über 136.000 Beteiligungen
Rund 5,0 Mrd. Euro Eigenkapital
Anleger der CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH) müssen grundsätzlich nicht beunruhigt sein, da es sich bei der CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH) um einen seriösen Anbieter von geschlossenen Fonds handelt. Zu beachten ist jedoch, dass nicht für jeden Anleger die CFB-Fonds geeignet sind. In keinem Fall eignen sich die CFB-Fonds zur Altersvorsorge, was grundsätzlich für geschlossene Medienfonds, Immobilienfonds, Solarfonds, Flugzeugfonds oder Schiffsfonds gilt. Anleger der CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH) Fonds sind daher im Rahmen der Beratung ausführlich über die Funktionsweise und die Risiken von geschlossenen Fonds aufzuklären. Insbesondere ist auf das mögliche Totalverlustrisiko hinzuweisen, welches sich aus dem Wesen einer unternehmerischen Beteiligung ergibt. Banken haben im Rahmen des Vertriebs außerdem über Rückvergütungen (Kick-Backs) aufzuklären. Ist dies nicht geschehen, kann Anlegern der CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH) Fonds ein Schadensersatzanspruch zustehen, mit denen sie ohne Schaden aus der Anlage herauskommen können.
Der Bundesgerichtshof sieht einen Schaden bereits darin, dass ein Anleger eine Anlage aufgrund einer Beratung abgeschlossen hat, die nicht zu ihm passt. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn ein Anleger eines CFB-Fonds jederzeit an sein Geld kommen wollte und er nicht darüber aufgeklärt wurde, dass eine vorzeitige Kündigung nicht möglich ist und ein Verkauf des CFB-Fonds nicht ohne weiteres möglich ist (Zweitmarktrisiko).
Anleger der CFB (Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH) Fonds, die sich falsch beraten fühlen und sich von ihrer Anlage trennen wollen, sollten sich von einem im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt beraten lassen. Es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die Anlage ohne Verlust abzustoßen. Dabei ist immer auf die Verjährung von Ansprüchen zu achten.
Der Anbieter CFB legte u.a folgende Schiffsfonds auf:
Der Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 172 MS Nedlloyd Juliana investiert in das Containerschiff MS Nedlloyd Juliana. Das Schiff wurde im Jahr 2003 erbaut und 2007 von der Fondsgesellschaft übernommen. Im Jahr 2008 legte die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH den CFB-Fonds Nr. 172 MS Nedlloyd Juliana auf. Die Anleger investierten rund 28 Mio. US-Dollar (Mindesteinlage: 15.000 US-Dollar) in den Schiffsfonds. Die geplante Laufzeit des Fonds beträgt 20 Jahre. Unzufriedene Anleger des CFB-Fonds Nr. 172 MS Nedlloyd Juliana sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. So kann geprüft werden, ob Anleger sich verlustfrei von ihrer Kapitalanlage trennen können. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler.
Im Juli 2008 war der Verkaufsstart des von der Commerzbank vertriebenen Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 169 Containerriesen der Zukunft 2. Mit einer Mindesteinlage von 15.000 US-Dollar konnten sich Anleger an dem Containerschiff MS CPO Palermo beteiligen. Damals befand sich die MS CPO Palermo noch im Bau. Die geplante Laufzeit des geschlossenen Schiffsfonds beträgt 18 Jahre.
Der Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 168 Twins 2 wurde im Jahr 2008 von der zur Commerzbank Gruppe gehörenden Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH aufgelegt. Von Seiten der Anleger wurden rund 55 Mio. Euro in die beiden Schiffe des Fonds investiert. Dem CFB-Fonds Nr. 168 Twins 2 gehören die beiden Containerschiffe MS Nedlloyd Marita und MS Maersk Nottingham.
Im Jahr 2007 platzierte die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH den Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 162 MS Gabriel Schulte auf dem Markt. Die Anleger investierten rund 45 Mio. US-Dollar in den Schiffsfonds. Mit Hilfe dieses Gelds sowie weiteren Darlehen erwarb der CFB-Fonds Nr. 162 MS Gabriel Schulte das 2007 fertiggestellte Vollcontainerschiff MS Gabriel Schulte. Das Schiff fährt mittlerweile unter dem Namen MS Cap Moreton. Ende des Jahres 2012 läuft der Festchartervertrag des Schiffs aus.
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Weiterlesen...Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Weiterlesen...Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.
Weiterlesen...Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
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Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.
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