Das Thema Verjährung rückt alle Jahre wieder in den letzten Monaten eines Jahres in den Blickpunkt der Rechtsratsuchenden. Im Jahr 2012 hat sich gegenüber dem Jahr 2011 jedoch einiges geändert.
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Schiffsfonds oder Schiffsbeteiligungen sind geschlossene Fonds, die das von Anlegern eingebrachte Kapital in den Bau oder Erwerb von Seeschiffen investieren.
Weiterlesen...Schiffsbeteiligung von Insolvenz betroffen
Die Schiffsbeteiligung MS Vega Dolomit ist von einer Insolvenz betroffen. Seit dem 13.02.2013 befindet sich das Vermögen des 2006 aufgelegten Schiffsfonds in der Verwaltung des vorläufigen Insolvenzverwalters. Was können die betroffenen Anleger des Schiffsfonds MS Vega Dolomit nun unternehmen, wenn sie nicht all ihre Hoffnungen auf einen günstigen Ausgang des Insolvenzverfahrens setzen möchten?
Der Schiffsfonds KGAL SeaClass 6 steuert auf eine düstere Zukunft zu. Im Dezember 2012 schrieb das Management der Schiffsbeteiligung an die Anleger, dass die angestrebte Restrukturierung gescheitert sei, da nicht genug Geld eingesammelt werden konnte. Daher sei die Schiffsbeteiligung KGAL SeaClass 6 spätestens im Juli 2013 außerstand Verbindlichkeiten zu begleichen. Nach Einschätzung der Fondsverwaltung haben die Anleger mit erheblichen Verlusten zu rechnen und werden voraussichtlich 91,5 % ihres Eigenkapitals verlieren.
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Sanierung gescheitert – Fondsschiffe sollen verkauft werden
Das Bangen um die Rettung des Schiffsfonds MPC MS Santa B Schiffe hat nach Medienberichten kein gutes Ende genommen. Die Sanierungsbemühungen des Schiffsfonds MPC MS Santa B Schiffe, die auch eine finanzielle Beteiligung der Anleger vorsah, zeigten nicht ausreichend Erfolg. Nach Medienberichten soll die angestrebte Kapitalerhöhung an mangelnder Beteiligung gescheitert sein. Jetzt sollen die Containerschiffe der Schiffsbeteiligung MPC MS Santa B Schiffe verkauft werden.
Insolvenzanmeldung des Schiffsfonds
Die Schiffsbeteiligung FHH Fonds Nr. 16 MS Andalusia MS Anglia musste den Gang zum Insolvenzgericht antreten und am 15.01.2013 Insolvenz anmelden. Der 2003 aufgelegte FHH Fonds Nr. 16 MS Andalusia MS Anglia investiert in zwei Containerschiffe, die dem Schiffsfonds den Namen verliehen. Der Fonds hatte bereits vor der Insolvenzanmeldung schon einmal mit einer schwierigen Finanzlage zu kämpfen und es musste ein Betriebsfortführungskonzept geschmiedet werden. Welchen Ausgang das Insolvenzverfahren für die Anleger des FHH Fonds Nr. 16 MS Andalusia MS Anglia haben wird und wie viel ihres investierten Geldes sie wiedersehen werden, ist derzeit noch offen.
Schiffsfonds meldet am 15.01.2013 Insolvenz an
Für die Anleger des FHH Fonds Nr. 19 MS Asturia MS Alicantia ist der Start ins Jahr 2013 durch die Insolvenzanmeldung ihrer Schiffsbeteiligung getrübt worden. Welches Endergebnis die Insolvenz des Schiffsfonds für die Anleger haben wird, ist derzeit noch offen. Dennoch können betroffene Anleger sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht über rechtliche Alternativen beraten lassen, wie sie ihr Geld wiedersehen können.
Schiffsfonds meldet Insolvenz an
Der Schiffsfonds Gebab MS Luna meldete am 14.01.2012 Insolvenz an. Der 2003 aufgelegte Schiffsfonds investierte in das namensgebende Containerschiff MS Luna. Dass es um die Schiffsbeteiligung Gebab MS Luna nicht zum Besten steht, zeichnete sich bereits im vergangenen Jahr ab. Der Schiffsfonds meldete Sanierungsbedarf angemeldet wurde, da die Einnahmensituation der MS Luna zu wünschen übrig ließ.
MS Pauline ist insolvent – zweite Schiffspleite des Dachfonds
Das Jahr 2013 brachte für den Dachfonds HCI Shipping Select XI gleich zu Beginn eine weitere Schiffsinsolvenz mit sich. Die MS Pauline meldete am 14.01.2012 Insolvenz an. Somit haben sich die bereits im Jahr 2012 gehegten Befürchtungen bewahrheitet, dass die MS Pauline von einer Zahlungsunfähigkeit bedroht ist. Doch dies ist nicht die erste Insolvenz in den Reihen des 2005 aufgelegten HCI Shipping Select XI: Bereits im vergangenen Jahr 2012 war die MS HR Magician betroffen.
Schiffsfonds ist insolvent
Der Auftakt des Jahres 2013 war für den Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebote (BA) 201 alles andere als gut: Am 11.01.2013 erfolgte die Insolvenzanmeldung. Der 2011 aufgelegte Fonds KGAL SeaClass 9 investierte in einen Frachter namens MV Coal Age. Angesichts der jetzigen Insolvenzanmeldung stellt sich die Frage, ob es für die Anleger der Schiffsbeteiligung KGAL SeaClass 9 alternative Ansätze gibt, um das investierte Geld zu retten. Ansprüche auf Schadensersatz können den Anlegern weiterhelfen.
Insolvenzverfahren eröffnet
Am 11.01.2013 meldete der Schiffsfonds KGAL BA 239 SeaClass 10 gehört zu den ersten Schiffsfonds- Insolvenzfällen des Jahres 2013. Der erst im Sommer 2012 platzierte KGAL SeaClass 10 hatte in einen Frachter namens MV Fearless I investiert. Angesichts der Insolvenzanmeldung stellt sich für die betroffenen Anleger die Frage, ob sie auch außerhalb des Insolvenzverfahrens Ansprüche geltend machen können. Eine Möglichkeit sind Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.
Es war kein Auftakt nach Maß: Gleich zwei Schiffsbeteiligungen des Fondsanbieters KGAL (KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10) mussten im Januar 2013 Insolvenz anmelden. Dabei waren diese beiden Schiffsfonds erst wenige Monate zuvor platziert worden. Ganz so dramatisch stellt sich die Lage den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds nicht dar, dennoch steht nicht alles zum Besten. Es handelt sich zwar nicht um so gravierende Probleme wie bei den insolventen Schifsfonds. Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Weiterlesen...Das Bild, welche die Schifffahrtsbranche seit Jahren bietet ist trist:: Überkapazitäten, kombiniert mit einer sinkenden Nachfrage und steigenden Betriebskosten, sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Nöte. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Weiterlesen...Aufgrund der Schifffahrtskrise hat auch eine Vielzahl von Schiffsfonds unter Schwierigkeiten zu leiden. Das Vertrauen von Postbank-Kunden, die in Schiffsfonds investierten, in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten in etlichen Fällen auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen die Berater der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben.
Weiterlesen...Die Krise der Schifffahrt ist noch nicht überstanden. Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Schifffahrtskrise sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“.
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Das 2012 war für das Emissionshaus MPC Capital kein besonders ruhmreiches Jahr: Eine gewaltige finanzielle Schieflage bedrohte den Anbieter von Schiffsfonds, Immobilienfonds und weiteren Fonds. Doch kurz vor dem Schluss des Jahre 2012 teilte MPC Capital in einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet. Weiterhin wurden Schulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro dauerhaft erlassen.
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